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Alt 22.10.2003, 14:22
sägewerk sägewerk ist offline
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Re: Aufschläge

Tom hat wie immer recht:
Es ist blöd, dass sich die beiden Barßeler hier nicht wehren können. (Übrigens auch einer der Gründe, warum ich hier schon eine Lanze für Schulte gebrochen habe). Ich kenne beide halbwegs und finde beide absolut in Ordnung.
Detlev (Schulte) regt sich eigentlich nur auf, wenn ihm einer doof kommt - dann kann er allerdings durchaus etwas ruppiger wirken. Ich kann mir gut vorstellen, dass er beide Aussagen, die Pumuckl zitiert hat, auch genau so gemeint hat. Er dürfte euren Einwand völlig daneben gefunden haben, selbst wenn er objektiv richtig gewesen sein dürfte.

Bei Mathias gehe ich einfach mal davon aus, dass der schon sehr bald regelkonform aufschlagen und auch dabei wieder Wege finden wird, den Rückschläger alt aussehen zu lassen.


Ich fürchte, dass es keine Patentlösung gibt, aber durchaus Möglichkeiten zu deeskalieren:
- Nur Aufschläge bemängeln, die krass falsch sind und die dem Aufschläger wirklich einen Vorteil verschaffen. Bei Kleinigkeiten sitzt man normalerweise ja selbst im Glashaus.
- Man weist nicht erst bei 9:9 im Entscheidungssatz darauf hin, sondern möglichst schon bei einem entspannteren Spielstand
- Statt "Den nächsten zählen wir weg!" kann man auch halbwegs freundlich sagen: "Eigentlich ist es mir ja zu blöd, Aufschläge zu bemängeln, aber bei dir stimmt das-und-das (so konkret wie möglich) nicht."
- Psychologisch geschickt wäre es zudem, Mannschaftskameraden des Falschaufschlägers (z.B. in der Satzpause) darum zu bitten, in der Sache Farbe zu bekennen und auf ihren Kollegen einzuwirken.

Allerdings weiß ich auch nicht weiter, wenn den Gegenüber unbelehrbar ist. Eigentlich müsste man (ich weiß, da spricht der Pädagoge) als Erziehungsmaßnahme tatsächlich mal Aufschläge wegzählen. Aber was ist, wenn man den (z.B. gegnerischen) Schiedsrichter nicht hinter sich bringt.
Wichtigste Grundregel gegen unbelehrbare Falschaufschläger ist aber:
Aus Prinzip erst recht gewinnen!

Klaus
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