Um das folgende ein bisschen griffiger zu machen:
Zitat:
Zitat von Variatio
Der TTR ist ein Modell, und damit genauso falsch oder richtig, wie ein Modell eben sein kann - naemlich weder noch. Alleine die Uebereinstimmung mit der Realitaet kann besser oder schlechter sein.
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Nimm beispielsweise die klassische Mechanik (Newton, Lagrange, Hamilton).
Schoenes, einfaches
Modell, mit dem man zum damaligen Zeitpunkt das meiste erklaeren konnte, was um einen herum mit den Alltagsgegenstaenden passiert. Insbesondere ermoeglichte sie weitreichende Vorhersagen in vielen Bereichen, die zu neuen Entdeckungen und Erfindungen fuehrte.
Irgendwann stellte dann ein schlauer Kopf fest, dass es Phaenomene gibt, die sich mit der klassischen Mechanik nicht erklaeren liessen. Dies fuehrte zur Entwicklung der
Modelle der Quantenmechanik und Relativitaetstheorie.
Diese verbesserten Modelle machten aber die klassische Mechanik weder
falsch noch
nutzlos - da sie in vielen Bereichen wunderbar funktioniert und deutlich einfacher zu handhaben ist. Fuer einen Teilaspekt der
Realitaet passt sie also
ziemlich gut.
Analogieschluss:
Beim TTR ist das so aehnlich. Wenn weniger Ergebnisse zur Berechnung enthalten sind, oder Konstanten/Initialisierungen schlecht gewaehlt sind, ist der TTR-Wert nicht
falsch, sondern einfach
nicht so gut.
Wenn die TTR-Berechnung verbessert wird, werden diese alten Ergebnisse (alte QTTRs) nicht
ad absurdum gefuehrt, sondern fuer den neuen QTTR
verbessert.
Das steht in keinem Widerspruch zur WO oder zur allgemeinen Intention, den TTR als Spielstaerkekriterium zu fuehren.