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AW: Kaiser Franz des Tischtennis
Ich bin nicht der letzte meiner Art (Spielsystem), jedoch werde ich umsteigen. Dieses Umstellung erfolgt zur nächsten Saison. Mein alter Weggefährte ist diesen Schritt schon gegangen, also erlaube ich mir dies auch zu tun - nicht nur Brüder im Geiste, sondern auch im Spielsystem. Jedoch werde ich nicht mehr kurze Noppe spielen, sondern meinen Angriffsanti auf die Vorhand kleben.
Mit einem weinenden und einem lächelnden Gesicht werde ich diesen Schritt - der für mich am besten ist - vollziehen. Von alten Gewohnheiten löst man sich nicht so schnell, aber es ist besser - mit der Zeit gegangen.
Mein neuer Rückhandstörbelag eröffnet mir neue Dimensionen des Materialspiels - habe ihn ausreichend lange schon getestet und fühle mich jetzt schon "spielsicher" - ist aber destruktiver als mein alter Belag. Nimmt mir schon - dem Gegner sowieso - den Spieltrieb heraus, da er so gefährlich ist.
Das ist mein vierte Spielumstellung in meinem Leben als Spieler, aber die effektivste, die ich je gemacht habe. Normalerweise konnte ein Gegner auf meinen alten Belag nochmals draufziehen, jetzt geht es nicht mehr, da die Spinumkehr einfach zu hoch ist. Überlege mir also ernstlich, ob der Belag doch was für mich ist ? Er ist so gefährlich - in jedem Bereich - und unberechenbar für den Gegner, dass es mir schwer fällt ihn auch einzusetzen. Das Training mit ihm war auch für mich eine echte Herausforderung und Geduldsprobe - nicht sehr leicht zu meistern gewesen. Vielleicht setze ich ihn mal im Doppel ein bzw. im Einzel (sporadisch) in dieser Saison ein, um mich an die brachiale Spinumkehr zu gewöhnen. Selbst angreifen muss ich ja wohl nicht mehr, da der Belag sich wie eine Automatik spielt.
Sokar (von Nitu)
Gott des Totenreiches und des Materials
P.S.: Tschüss alter Belag, hallo neuer Belag
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