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Alt 15.12.2011, 11:40
Mulder Mulder ist offline
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Mulder ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Mulder ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Mulder ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Mulder ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Keine Lust mehr dank des tollen TTRs

Zitat:
Zitat von Wahni Beitrag anzeigen
Hi mbs!
Findest du einen Verlust von ca. 25 Punkte wirklich extrem? Kann ich ehrlich gesagt nicht so ganz nachvollziehen. Wenn ich mir deine Prognose der letzen Jahre so anschauen, pendelst du dich doch so bei ca. 1400 +- 20 ein. Ist doch okay, oder nicht?

Gruß
Wahni
Wie ist dann eine Umstellungsforderung bei 30 Punkten zu rechtfertigen?

Nun rechnet doch bitte endlich mal den Fehler des QTTR-Wertes aus, ohne den können die Verbände doch gar keine plausiblen Grenzwerte vorgeben. Normalerweise macht man sowas vorher.

Hier hat jemand, der sonst nichts mit der ganzen Sache zu tun hat, Wahrscheinlichkeiten ausgerechnet, daß der Wert zweier Spieler vertauscht ist (hat nichts mit dem Streuwert zu tun):
Zitat:
Zitat von sVeNd Beitrag anzeigen
war etwas aufwändiger, aber habs jetzt mal was in die richtung gemacht. und zwar habe ich das zur berechnung der schwankungen genutzte histogramm verwendet, um zu ermitteln, mit welcher wahrscheinlichkeit sich der statistisch schwankende ttr und der "wahre" ttr in der reihenfolge umkehren können. zu beachten ist dabei, dass es sich hierbei um statistische eigenschaften "mathematischer" spieler (konstante spielstärke, gültigkeit des ttr-modells, keine tagesform, spielsystemanfälligkeit, veränderung der spielstärke etc.) handelt.

ich habe zum einen die wahrscheinlichkeit berechnet, dass bei vorgegebener differenz der "echten" spielstärken die momentanen spielstärken eine umgekehrte reihenfolge der spielstärke aufweisen und zum anderen das umgekehrte szenario, dass die vorgegebene differenz der momentanen spielstärken eine andere reihenfolge als die echten spielstärken nahelegt. interessanterweise sind die beiden wahrscheinlichkeiten aufgrund der hier vorliegenden symmetrischen verteilung um den mittelwert gleich.

wahrscheinlichkeiten (aus der simulation) dafür, dass der nach momentanen ttr stärkere spieler den kleineren "wahren" ttr hat:
0 punkte differenz: 0.5 (konsistenzcheck)
10 punkte differenz: 0.38
20 punkte differenz: 0.27
30 punkte differenz: 0.18
50 punkte differenz: 0.06
80 punkte differenz: 0.007

ein fazit ist hier schwer zu ziehen, weil reale(=menschliche) spieler natürlich eine hohe menge an weiteren unsicherheiten ins spiel bringen. außerdem kann man sicher darüber diskutieren, welches ausmaß an statistischer sicherheit gewollt ist, um eine umgekehrte aufstellung zweier spieler entgegen dem ttr auszuschließen. meiner ansicht nach jedenfalls sind 20 oder 30 punkte dafür nicht ausreichend, weil für etwa jedes vierte oder fünfte spielerpaar dies bereits statistisch falsch ist. die unsicherheiten aus den eigenschaften eines menschlichen spielers dürften diese fehlerquote zudem noch einmal deutlich erhöhen.
Sowas ist eigentlich die Aufgabe der Verfechter und Entwickler.
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Ich würde dir ja glauben - wenn du nur Recht hättest.
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