Zitat:
Zitat von Noppenzar
Wenigstens versteuern die ihre Europagewinne noch in Deutschland.
Wer sich mal das "Amazon" konstrukt mit Luxemburg anschaut sieht dann, wie wahre steuervermeidung/-reduzierung ausschaut...
Bty hat/hatte immer einige artikel mit Alleinstellungsmerkmal. Deshalb reizen sie die Preisspanne nach oben aus. Esn-Firmen ziehen dahinter auch dezent nach, immer ein paar Euro billiger.
Tsp hat 1992 für den curl Spezial 92 Mark genommen, inflationsbereinigt sicher 70-80 Euro heutzutage und sie konnten es nehmen.
Bty kann es z Zt. auch nehmen, muss ja niemand bezahlen...
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Sehe ich ähnlich, die teuersten ESN kommen ja auch schon dicht an die 50 € Grenze ran und ob das mit den Rabatten weiterhin so gut geht, kann man nicht voraussehen (der ein oder andere überregionale TT-Shop hatte ja zeitweise schon mal die Rabatte z.T. gestrichen).
Die Steuervermeidung-/reduzierungsstrategie klappt aber auch bei den Großkonzernen hier in Deutschland (z.B. Siemens, Daimler etc.) bestens über die ausländischen Tochtergesellschaften

. Wenn die Ihre Steuern auch tatsächlich - wie vom Gesetzgeber vorgesehen - in der Höhe zahlen würden, hätten wir weniger Probleme mit den Haushalten der Gemeinden, dem Bund und der Länder. Aber wer hackt gerade den Arm ab, der ihm Parteispenden und anderweitige "Zuwendungen" verspricht ?
@00-Bauer:
Wenn die EK-Rendite von BTY tatsächlich bei ca. 15% auf Konzernebene liegen sollte, wäre das verhältnismäßig mager, erst recht bei der aktuellen niveauvollen Preisbindungsstrategie. Nach meiner Info brauchst Du für ein langfristig stabiles Geschäftsmodell mindestens 20% EK-Rendite, um nötige Reinvestitionen recht "schmerzarm" bedienen zu können. Ackermann brachte die Deutsche Bank kurz vor der Finanzkrise auf über 25% EK-R, allerdings erst, nachdem er 6.000 Leute "freisetzen lies

". Dieses Negativbeispiel sollte natürlich keine Schule machen.