Muss zugeben, dass ich der Diskussion nicht ganz folgen kann. Bei einem größeren Turnier ist es nicht unbedingt selten, dass der spätere Sieger irgendwann - oft gleich zu Beginn - einmal größere Probleme hat.
Beispiel Tennis: Boris Becker standen gegen die Nummer droiwenneunzig der Welt einige Male die Tränen in den Augen. Am Ende gewann er trotzdem und aller Schmerz war vergessen. Kein Mensch wäre doch auf den Gedanken gekommen, ihm den Vorwurf zu machen, er hätte in der dritten Runde gegen eine vermeintliche Lusche aber nicht so dölle gespielt.
Persönlich hatte ich bisher zweimal das Bergschneider-Vergnügen. Spaß hatte aber nur mein Gegenüber, der sich bestimmt gar nicht mehr an sein Freilos erinnert.
In diesem Sinne: Glückwunsch Tobi. Ich wäre froh, so einen Top-Spieler aus NRW in meiner Mannschaft zu haben.