Mir ist es bei Turnieren gerade in höheren Spielklassen schon öfter passiert, dass ich gegen den späteren Sieger ausgeschieden bin. Meistens waren das Leute, die etliche Klassen über mir gespielt haben und hin und wieder habe ich nur 3:2 verloren. Manchmal haben die Leute dann weder vorher noch nachher nochmal zwei Sätze verloren. Nach dem Spiel sind dann etliche Leute zu mir gekommen und haben mir gratuliert, dass ich super gespielt hätte - von daher finde ich in den Fällen, dass ich rein subjektiv Punkte verdient hätte, wenn ich gegen einen eigentlich sehr viel besseren Spieler nur knapp verliere als wenn ich das Spiel 3:0 abschenke und zusammen nicht mehr als 5 Punkte im ganzen Spiel bekommen hätte.
Die subjektive Meinung ist aber schwer in ein Punktesystem einzubauen. Wenn dem so wäre müsste ich manchmal für Niederlagen mehr Punkte bekommen als für Siege, denn es passiert auch durchaus, dass ich nach einer 3:2 Niederlage sehr viel zufriedener mit mir bin als nach einem 3:0 Sieg.

Kommt halt immer drauf an gegen wen und vor allem WIE. Meine Idee war, dass ich das "wie" schon gerne in irgendeiner Form berücksichtigt hätte.
Das "wie" kann man sicherlich nicht allein am Endstand der Sätze messen sondern wie ihr richtig schreibt auch daran, wie knapp die einzelnen Sätze waren. Wenn man das mit berücksichtigen will, muss man das an mehreren Kriterien festmachen und nicht nur an einem.