Zitat:
Zitat von Rieslingrübe
Auch hier hat kein Redaktionsstab dem Präsidenten persönlich etwas versprochen. Wäre ja auch noch schöner. Schließlich sind regelmäßige Redaktionsbesprechungen ja dazu da, Ereignisse täglich neu zu bewerten und gegebenenfalls eigene Entscheidungen aus der Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen. Nur so kann Pressefreiheit und redaktionelle Unabhängigkeit überhaupt funktionieren. Auch im Hause Springer.
Und so konnte Diekmann eben auch die Entschuldigung von CW annehmen und keinen weiteren persönlichen Groll gegen diesen hegen - das weitere Vorgehen in der Sache aber in die Hände der Politredaktion legen; vorbehaltlich weiterer Enthüllungen und wann auch immer....
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Auch nicht ganz korrekt. Wenn Diekmann gegenüber Wulff beteuert, die Sache sei mit der Entschuldigung erledigt, lässt er Wulff zumindest im Glauben, die Mailboxansage werde nicht mehr zum Gegenstand der weiteren Berichterstattung. Auf der anderen Seite ist es natürlich naiv von Wulff (was hier schon oft angemerkt wurde) derartiges Beweismaterial auf einer Mailbox zu hinterlassen.
Das ist auch das eigentlich Verhängnis von CW: Er ist zum Spielball der Springer-Presse geworden.