Im Kreisklassenspiel zwischen Hintertupfingen und Oberammergau, welches nach dem 6er-Paarkreuzsystem ausgetragen wird und in dem kein Oberschiedsrichter zugegen ist (aus Kostengründen

), spielen sich Ernie und Bert, die nach den drei Doppeln das erste Einzel des Abends zu bestreiten haben, in aller Ruhe ein und rufen hernach "Schiedsrichter Hintertupfingen!", wonach sich Hans W. von seiner Bank erhebt und Richtung Platte schreitet. Nach der Auslosung, welche dem Hintertupfinger Ernie Aufschlag beschert, geht es los. Bereits in den ersten Ballwechseln macht der im Bezirk als "Schiedsrichter Gnadenlos" bekannte Hans W. seinem Namen alle Ehre und zählt Bert, der entweder weit unter dem Tisch, auf(über) dem Tisch oder aber plötzlich aus der Hand aufschlägt, regelgerecht die Aufschläge ab, wonach dieser Hans W. wutentbrannt anbrüllt, er mache schon seit 30 Jahren den selben Aufschlag, und überhaupt, "spielen wir hier in der Badenliga?" ist seitens Berts zu vernehmen. Schließlich fordert Bert einen neuen Schiedsrichter, Hans W. winkt jedoch ab, da er weiß, dass sein Mannschaftkollege, der war ein wirklich netter Kerl ist, als einfacher Arbeiter jedoch von den Regeln keine Ahnung hat, mit Sicherheit Berts falsche Aufschläge nicht abzählen würde, dieser also damit durchkommen würde. Es entbrennt eine hitzige Diskussion, der Mannschaftsführer Oberammergaus schaltet sich ein, und das Spiel steht kurz vor der Eskalation.
(1) Hat Bert ein Anrecht auf einen neuen Schiedsrichter?
(2) Angenommen, Bert führt 7:5 und gibt das Spiel aus Protest auf. Wie wird das Spiel dann gewertet (11-0,11-0,11-0 kampflos oder 11-7,11-0,11-0 mit Ranglistenwertung, als wenn die Spieler normal weitergespielt hätten) und dürfte Bert dann noch sein zweites Einzel bestreiten?