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Im Damenbereich ist es so, dass mit 4-er Mannschaften gespielt wird und tatsächlich was passiert: 2 Spielen einer zählt und der vierte ist noch damit beschäftigt das letzte Spiel zu verkraften (Frische Luft schnappen).
Stimmung meistens Null.
Ganz bescheiden finde ich auch, dass man bei uns erst das Schlussdoppel entfernt hat, damit die Spiele kürzer werden - um ein paar Jahre später das Werner-Scheffler-System einzuführen, damit hat bei uns das ein oder andere Spiel auch mal 4 Stunden gedauert.
Psychologisch ist das System auch eher unangenehm, als Spieler des vorderen Paarkreuzes passiert es recht häufig, dass nach zwei spielstarken Gegnern die man vielleicht auch bezwungen hat, ein hochmotivierter Gegner aus dem hinteren Paarkreuz kommt, der als Nummer 3 gegen die Nummer 1 nichts zu verlieren hat und demensprechend locker aufspielt, während man selber mit dem (logisch eigentlich blöden) Gedanken: 'da muss ich unbedingt gewinnen' keinen normalen Schlag hinbekommt.
Werner-Scheffler-System mag bei ausgeglichen Mannschaften durchaus seine Berechtigung haben - in unteren Klassen jedoch wäre es besser das Doppel (und damit auch das Mannschaftsspiel) aufzuwerten und wieder Schlussdoppel zu spielen.
Am liebsten wären mir allerdings gemischte Mannschaften wie z.B. im Badminton, denn dann ist die Damenmannschaft nicht nur Hallenbelegungsübel, sondern muss komplett integriert werden!
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For the world is hollow and I have touched the sky . . .
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