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Alt 17.01.2012, 10:10
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von Hdd Beitrag anzeigen
PS. Auch im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften für Verbandsklassen halte ich es für eine große Sauerei, dass einige Kreise oder sogar Bezirke keinerlei Höherstungen aussprechen. Ich wäre dafür, dass die Verbandsspitze hier verbandsweit einheitliche Grenzwerte angibt, ab denen höher eingestuft werden muss.
Da muss ich Fastest zustimmen. Wenn es um Deutsche Meisterschaften geht, ist es wichtiger, dass alle Spieler aller Verbände gleich behandelt werden. Solange es Verbände gibt, in denen keine Turniereinstufungen erfolgen, müssen für DM Turniereinstufungen aufgehoben werden.

Zudem halte ich eine Höherstufung wegen eines Aufrücken in eine höhere Mannschaft nicht in jedem Fall für sinnvoll. Es ist nun mal so, das ein Brett 1 immer in die höhere Mannschaft aufrücken muss, wenn in der höheren Mannschaft die Sollstärke nicht mehr gegeben ist. Das erfolgt dann völlig unabhängig von der Spielstärke des aufrückenden Spielers.

U.U. kann es einem KL-Spieler passieren, dass er an Position 6 einer VL-Mannschaft aufrücken muss. Wenn der dann eine Turnierhöherstufung aufs Auge gedrückt bekommt, halte ich das für einen Witz. Bei Turniereinstufungen sollte es doch wohl darum gehen, dass Spieler ihrer Spielstärke nach richtig eingestuft werden.

Ein großes Problem sehe ich bei Turniereinstufungen grundsätzlich bei der gegebenen Verfahrensweise. Die sieht nun mal so aus, dass einzelne ehrenamtliche Funktionäre innerhalb ihres Wirkungsbereichs von Hand kontrollieren müssen. Macht halt 'ne Menge Arbeit zusätzlich, die man nicht jedem ehrenamtlichen Funktionär abverlangen kann.

Mein Fazit: Solange es z.B. in click-TT keine integrierten Automatismen gibt, die Turnierhöherstufungen nach festen und definierten sinnvollen Regelungen auf Knopfdruck ausspucken, stehe ich ihnen generell mit einer gewissen Skepsis gegenüber.

Im Zeitalter von Q-TTR sollten Turniereinstufungen meiner Meinung nach eh Schnee von gestern sein. Zumindest für die Spieler, die im Bereich der Q-TTR-Erfassung spielen.

Was Michael Keil betrifft, so kann ich mir nicht vorstellen, dass er so turniersieggeil ist, dass er sich damit bewusst einen Vorteil verschaffen wollte. So wie ich den Mann einschätze, ist er ein TT-Verrückter. Und zwar im positiven Sinne. Schön, dass er neben seinen zahlreichen Aufgaben auch noch selbst Spaß am Spiel hat
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