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AW: TTBL | 1.Bundesliga Herren 2011/2012
Vor etwa 3 Jahren wurde eine chinesische Studie veröffentlicht, die die längeren Ballwechsel belegt.
Wie dem auch sei, der Bundesliga sind die Hände gebunden. Sie kann keine Regeln ändern. Manche Begegnungen sind nicht zum Anschauen, manche zumindest teilweise spektakulär. Aber das ist unsere Sichtweise, eine Insidersichtweise eben. Die meisten Außenstehenden können selbst den "langen" Ballwechseln nicht viel abgewinnen. Vermutlich sind sie von den schnellen Abläufen überfordert. Wir hingegen blenden "Unnötiges", wie etwa die scheinbar leichten Fehler beim Aufschlagreturn, einfach aus.
Ich sehe auch keinen Sinn darin, die Nettospielzeit zu erhöhen. Gewiss, unnötig lange Pausen sollten vermieden werden. Aber es sollte Zeit zum "Verarbeiten" und einer kurzen Diskussion mit dem Nachbar bleiben.
In einem anderen Forum schrieb ein User: "Einer schon lange, lange zurückliegenden sportpsychologischen Untersuchung zufolge, ist das Verarbeitungsvermögen rasch wechselnder Szenen auf Seiten des Betrachters beschränkt. Als Beispiel wurde angeführt, dass, würden beim Fussball über die gesamte Spielzeit die Pässe von einem Spieler zum anderen pro Minute x Abgaben übersteigen, wäre der Zuseher überfordert."
Sollte das stimmen, so würden längere Ballwechsel ohnehin nichts bewirken, weil zu viele Aktionen in zu kurzer Zeit auf den Zuschauer einprasseln.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
Geändert von Rudi Endres (19.01.2012 um 20:55 Uhr)
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