
29.10.2003, 18:23
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Foren-Stammgast 500
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Re: Eklat in der Kreisklasse
Zitat:
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Zitat von MagicBackhand
Die Kirche im Dorf zu lassen ist das eine. Man darf es nicht übertreiben. Aber schaut doch mal über den Tellerrand. Kann mir jemand hier irgendeine Sportart nennen, wo ein regelwidriges Spielen auch nur auf den untersten Ebenen geduldet wird? Stellt Euch das doch mal vor: Beim Fußball stoppt einer ( nicht der Torwart! ) halbhohe und hohe Bälle immer mir der Hand, weil er es anders halt nicht kann und schon immer so gemacht hat. Der Schiri sagt: "Ok, es ist zwar nicht richtig, aber ich will dem Mann den Spaß nicht vermiesen, schließlich ist es unser aller Hobby! Nachher hört der noch mit dem Spielen auf und ist beleidigt!" und pfeifft nicht.
Beim Schwimmwettkampf benutzt einer Schwimmflossen, weil er sonst ersäuft und es anders halt nicht kann. Keiner schreitet ein.
Beim Radrennen hat einer immer ein kleines Elektromotörchen laufen, weil er sonst die Berge nicht raufkommt. Anders schafft er es nicht.
Was denkt der außenstehende Betrachter bei so etwas? Was für Konsequenzen zieht das für das Gesamtbild der Sportart nach sich?
Wenn wir unseren Sport als solchen betrachten und in der Öffentlichkeit darstellen wollen, dann müssen wir uns auch an die Regeln halten. Irgendwann muß man damit anfangen. Dann rasten die Leute, die es traditionell falsch machen, halt erstmal aus! Wichtig ist nur, daß man dann konsequent bleibt und gleiches Recht für alle gilt. Dann gewöhnen sich auch die Ausreißer wieder ein.
Ich spreche hier nicht vom reinen Hobbybereich. Da sollen alle von mir aus machen, was sie wollen. Aber sobald sich jemand für Wettkampfsport entscheidet, muß er doch auch bereit sein, sich an Regeln zu halten. Und wenn er sie nicht kennt, dann muß er sich halt informieren.
Leuten wie "Schiedsrichter Gnadenlos" aufgrund seines korrekten und richtigen Verhaltens Regelreiterei unterstellen zu wollen, halte ich für verfehlt. Im Gegenteil: Des lieben Friedens willen die Klappe zu halten ist falsch.
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