ok die 99% sind natürlich übertrieben, aber öfter als 2-3 mal pro satz setzt er seine rückhand nicht ein.
so, jetzt nochmal schritt für schritt.
wenn es um den alltag, bzw den alltäglichen sprachgebrauch gehen würde, würde ich dir 100% zustimmen.
Zitat:
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Zitat von Dragonspin
Gibt es vielleicht Ideen für eine wissenschaftliche Definition, zumindest einer die wissenschaftlich klingt.
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was macht eine wisschenschaftliche definition aus? nach meiner meinung, neben anderen dingen auch, das sie klar regelt, was das zu definierende ist.
nehmen wir mein viereck beispiel von oben, ist zwar recht einfach dafür um so anschaulicher.
habe ich ein fünfeck, dann ist es kein viereck, weil es fünf ecken hat.
habe ich einen kreis, dann ist es kein viereck, weil es kein vieleck ist.
habe ich ein viereck, dann ist es ein viereck, weil es sowohl ein vieleck ist, als auch vier ecken hat.
Zitat:
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Zitat von Villert
Wenn jemand jo se hyuk spielen sieht, wird er zu 99% sagen, es sei ein Abwehrer, ob er nun sehr oft mit der Vorhand angreift fällt doch garnicht ins Gewicht da er deutlich öfter abwehrt. Das hat doch nix mit zählen zu tun. Selbst wenn er mit der Vorhand nur Topspin spielt und mit der Rückhand nur abwehrt ist er halt ein sehr offensiver Abwehrer. Die Abwehr ist sowas ausgefallenes, die überwiegt einfach den Rest
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a)wenn er deutlich öfter abwehrt muss man das doch auch in zahlen festhalten können oder?
b)was passiert nun, wenn er z.b. 50% abwehrt, 50%mit der vorhand angreifft.
du sagst dann offensiver abwehrer dazu. wir haben abwehrer noch nicht einmal definiert, und du fügst schon die nächste subkategorie ein.
c)was passiert, wenn das verhaltniss auf 49/51% steigt.
Zitat:
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Zitat von Villert
Es sind also die meistbenutzen Schläge oder Schlagarten nach denen man diese Spieler einstuft
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so ein spieler wäre also nach deiner definition dann klar ein angriffsspieler(oder grefit hier wieder die sonderregelung, das abwehr ein ganz anderer schlag ist wie die anderen, dann könnte man das verhältnis ja weiter hochschrauben)
und ich denke in dem punkt werden die viele wiedersprechen.
d)bloss weil ich keinen dominierenden schlag habe, muss ich doch noch kein allrounder sein. es gibt viele spieler, die eigentlich liebend gerne topspinspielen würden, aber in den spielen oftmals nicht dazu kommen, weil entweder der gegner besser das spiel eröffnet, oder es einfach konter spieler sind, gegen die er nix ausrichten kann.
e)dieses argument müsste eigentlich weiter oben stehen, ich habe es schonmal erwähnt, du hast die meistbenützen schläge eingeführt (deutlich öfter drückt ja auch ein zahlenverhältniss aus) also müsste man es doch an irgendwas festmachen. also entweder an spielen oder im training, dann wäre noch ein zeitraum festzulegen....
bei deiner definition gibt es meiner meinung nach zu viele lücken, um sie als wissenschaftlich gelten zu lassen.
Aber:das soll ja auch kein vorwurf sein. ich selbst habe ja auch keine wissenschaftliche definition gegeben,sondern nur einen vorschlag gemacht, wie so eine aussehen könnte, aber die ausarbeitung einer solchen dürfte sicherlich zu aufwendig und kontrovers sein, als das es einen sinn hätte sie zu machen.
wenn wir die wissenschaflichkeit streichen (und da es nach meinen wissen auch keine tischtennisologie gibt, können wir das ja auch ohne bedenken) stimme ich die absolut zu