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AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Ich versuche die Problematik jetzt mal sachlich darzulegen:
Beispiel 1:
eine verbandsligamannschaft:
erste Woche (SRin alleine)
zwei Noppen verboten obwohl griffig (kratzten wohl angeblich) und einen, angeblich schiefen anti.
Zweite Woche (anderer SR):
alle Schläger o.k.
Dritte Woche (SRin aus der ersten Woche aber jetzt mit "Unterstützung" von oben (Aufpasser?):
Noppen aufeinmal erlaubt, anti auch, dafür eine VH wohl schief und beim Gast zu dicke Beläge.
Beispiel 2:
ein antiakteur aus der Oberliga (j.b.):
erster Schiri: erlaubt
zweiter SR: uneben
dritter SR: zu glatt (glattanti)
vierter SR: erlaubt
fünfter SR: angebliches behandeln zwischen zwei einzeln
usw...
Worauf ich hinauswill und was mich stört:
es ist keinerlei Linie zu erkennen. Manchmal hat man das Gefühl, dass manch SR unbedingt einen "Erfolg" nach oben melden will.
Auch hat man oft das Gefühl, dass bei materialspielern ein riesenbohei gemacht wird und manch verbandsligaspieler gleich mal ein halbes Jahr verbandsaufsicht kriegt. Ein noppeninnen akteur, schonmal mit 400 ppm gemessen, hat nie wieder "Besuch" gehabt.
Viele materialspieler meiden Turniere und spielen nicht höher als Verbandsliga. Manch einer hat dort einfach keine Lust sich rumzustreiten, manch einer spielt einfach glatte noppe weiter.
@noppenernie:
behandeltes Material braucht man gar nicht zu propagieren. Von der ttbl bis zur Verbandsliga wird geklebt und getunt was das Zeug hält. Die aktiven selbst haben das geringste Problem mit der derzeitigen Situation. Die Akteure tauschen sich sogar über die besten Tuner aus und über frischkleberquellen. Hier sollte man einfach unverblendet mal der Wahrheit ins Auge sehen. Materialspieler verzichten oft lediglich auf glatte Noppen weil sie sich nicht immer rumstreiten wollen. Das ist faktisch der einzige Grund.
Würde jede Woche von der kreisklasse an vollständig durchkontrolliert werden, dann würden jede Woche tausende Schläger konfisziert werden.
So ist das einfach!
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