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AW: STIGA-Hölzer im Wandel der Zeiten...
Das rot eingefärbte Furnier der ersten Stiga offensive, ist für mich ein Limba Furnier im Vergleich, optisch, wie von der Härte. Man sieht auch das rot der Färbung ähnlich wie bei Clipper wood, das es keine natürliche Holzfarbe ist.
Allerdings gab es später ein weiteres Design, der Stiga offensive Hölzer, wo für nur recht kurze Zeit ein natürlich rotes Holz als 2. Furnier verwendet wurde. Bei dem könnte es sich um paduk Furnier gehandelt haben, denn paduk hat ja eine natürlich rote Holzfärbung. Aber da gibt es auch noch einige andere. Dazu müsste man besser mal die Aufzeichnungen von Stiga oder Werbungen, wo es beschrieben wird sehen. Das mit der natürlich roten Farbe hat man aber schnell wieder abgelöst (1. war die Schwingung nicht wirklich angenehm und im Spiel gab es ein langes hochfrequentes Nachschwingen, außerdem gab es Probleme mit der Haltbarkeit er Verleimungen bei diesem Design), mit dem dann 3. Design, zumindest optisch dem heutigen offensive Holz entsprechend, wo dann die 2. Furnierschicht durch eine langsam gewachsene (skandinavische) Kiefernschicht ersetzt wurde, abgelöst. Das este Design mit der gefärbten Limba 2. Schicht gibt es besonders in der A Serie von 4,8 mm an, mit sehr dünnen, aber teils sehr hartem Außenfurnier. Selbst inenrhalb der A-Serie und nicht nur im Sprung zu späteren Serien, weisen die offensive Hölzer deutliche Unterschiede im Außenfurnier optisch wie in ihrer Härte. Ich hatte z. B. 2 Stück mit A 46, das eine mit 4,8 mm und sehr dunklem harten Außenfurnier und das andere mit 5,2 mm mit mittelbraunem und dafür relativ weichem Außenfurnier, allerdings beides Nussbaumholz. Das dünnere etwas elastischer wirkende war dennoch das schnellere, beide keine offensive Hölzer im heutigen Sinne. Das dünnere mit einem großen, aber begrenzten Katapult, der herausragenden dwelll-time (Zeit, die der Ball im Schlag am Schläger vebleibt) und ein wenig Beschleunigung verbinden konnte, das andere eher Punktgenau und relativ langsam im passiven Spiel, rotationsreich im Topspinangriff, aber nicht wirklich durchschlagend schnell, sogar langsamer als die Stiga Hölzer der 1960er Jahre überwiegend waren.
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