Mit etwas Verspätung auch noch ein Bericht vom Spiel Gräfelfing - Freimann.
Dank des Forums waren wir vorgewarnt, dass die Gräfelfinger Halle bis 18.30 Uhr belegt ist und mussten nicht tatenlos herumsitzen. 20 min über Kreuz einspielen hatte ich aber auch schon lange nicht mehr.
Trotzdem ging es in den Doppel gleich gut los für uns. In der Vorrunde noch völlig ungewohnt, könnte ich mich jetzt daran gewöhnen immer mit einer 2:1 Führung aus den Doppel zu gehen. Allerdings waren alle Doppel knapp mit vielen knappen Sätzen.
Im vorderen Paarkreuz war dann Thomas der Matchwinner auf Freimanner Seite, denn er ließ lediglich gegen Dominik einen Satzverlust zu und überzeugte ansonsten mit sicherem Spiel und vorallem variablem Aufschlagspiel. Nachdem ich im ersten Einzel gegen Jörg noch relativ sicher gewinnen konnte, zeigt sich dann gegen Dominik, dass ich noch ein paar Aufschläge von Thomas lernen muss. Wenn Dominik erstmal zwei Punkte führt ist er regelrecht "on fire" und es kommt ein beidseitiges Feuerwerk an Topspins. Wenn er diese Leistung in nächster Zeit auch noch bei eigenem Rückstand oder knappenen Spielständen bringen kann, wird sich noch der ein oder andere warm anziehen müssen.
Auch an diesem Spieltag war unser Prunkstück wieder das mittlere Paarkreuz. Vorallem Klaus präsentierte sich in starker Form und musste lediglich gegen Thommy den zweiten Satz abgeben, bis er seine Taktik gefunden hatte und das Spiel dann souverän nach Hause brachte. Heiko und Thommy lieferten sich ein sehr emotionales Spiel mit immer wechselnden Führungen, aber am Ende des 5. Satzes führte dann Heiko und holte auch diesen Punkt nach Freimann. Im zweiten Einzel hatte Heiko dann wenig Mühe gegen Christopher, der nicht an seine starke Doppelleistung anknüpfen konnte.
Was bei uns die Mitte ist, ist bei Gräfelfing das hintere Paarkreuz. Auch wenn es das ein odere andere Mal eng war, konnten Jürgen und Dirk auf Gräfelfinger Seite immer wieder einen Gang hochschalten und siegten verdient gegen Sven und Viktor. Wäre es zu einem zweiten Aufeinandertreffen des hinteren Paarkreuz gekommen, hätte es mit den Leistungen aus den ersten Einzeln nochmal spannend werden können. So aber steht ein 9:4 Erfolg für Freimann auf dem Papier.
Zum Ende möchte ich auch den Gräfelfingern noch einmal danken, die stets ruhig und sportlich fair blieben, auch wenn es von Freimanner Seite die ein oder andere Aktion gab, die so nicht an den Tischtennistisch gehört.
Damit beginnt für uns die Vorbereitung auf das Spitzenspiel gegen Puchheim. Nachdem im Tippspiel plötzlich einige auf Freimann setzen (in der Vorrunde haben selbst die eigenen Leute gegen uns gewettet

), frage ich mich doch, ob da Insiderinformationen über die Puchheimer Aufstellung kursieren.