Zitat:
Zitat von mbs
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Sorry, aber es gibt auch Menschen die einfach schneller frieren als andere. Und wenn ich bei 5° dünn angezogen in einer Sporthalle stehe fallen die Bewegungen halt schwerer. Ich für meinen Teil kann in kalten Hallen nicht mal die Hälfte meines Leistungsvermögens abrufen.
Bei mir spielen die kalten Hände dabei auch eine ganz eklatante Rolle!
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Bei 5° hätte ich allerdings auch enorme Probleme. Es ist wohl eine recht individuelle Sache, wofür ein Spieler besonders anfällig ist.
Das Argument "Aber die Bedingungen sind doch für alle gleich" zieht eben nicht, weil z. B. bei rutschigem Hallenboden ein Standspieler mit Störspiel am Tisch (talentfrei) viel besser (nicht) wegkommt als ein klassischer Abwehrspieler (strategieloser Dauerläufer), bei Kälte der leicht adipöse Schwerathlet weniger Probleme hat als der Hungerhaken. Im Falle einer stark aufgedrehten Deckenheizung haben Zwerge zumindest für ein (un)gewisses Zeitfenster einen erheblichen Vorteil... Das alles will ich nicht bestreiten.
Mein letzter Beitrag bezog sich eher darauf, dass kleinere Einschränkungen ganz gerne mal aufgebauscht werden, um Niederlagen zu entschuldigen, die unter den entsprechenden Umständen trotzdem vermeidbar gewesen wären.
Außerdem kann jeder Spieler/ jede Mannschaft vor einem Wettkampf entscheiden, ob er/ sie unter den vorherrschenden Bedingungen antritt oder nicht. (Einen plötzlichen Temperaturabfall etc. während des Wettkampfes ausgeschlossen.)
Auch würde ich sagen, dass Spieler, die bewusst mit Handicap (Krankheit, Verletzung, Behinderung) antreten, sich im Nachhinein nicht damit herausreden* sollten.
*Bei Sportlern mit Behinderung habe ich das auch noch nie erlebt. In anderen Fällen schon.