Zitat:
Zitat von Frank Schmidt
Auffällig ist, dass die Osteuropäer im Damenbereich schon lange europäische Spitze sind, sei es Russland, Ungarn oder Rumänien. Das sind übrigens auch die Länder, in den der Trainer notfalls auch handgreiflich wird wenn eine Spielerin nicht spurt. Auch bestimmt dort ausschließlich der Trainer was gemacht wird und was nicht - sei es im sportlichen Bereich aber auch wenn es darum geht, ob jemand trotz Verletzung und Schmerzen weiterspielen muss...
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Das widerspricht aber den reformpädagogischen Ansätzen, die Martinspin weiter oben ausgeführt hat, ganz gehörig!
Interessant wäre es schon, Martinspin ein paar Jahre als Damen-Bundestrainer arbeiten zu lassen. Die Spielerinnen würden nur trainieren, wann sie Lust haben und wozu sie Lust haben; technische, taktische oder konditionelle Schwächen dürften nicht angesprochen werden, weil dies nur die Freude am Sport trüben würde; es dürften keine Trainingsmatches und auch keine Wettkämpfe gespielt werden, weil die Verliererin einen irreparablen psychischen Schaden davontragen könnte und möglicherweise für den Rest ihrer Karriere völlig demotiviert wäre; nach jeder Trainingseinheit würde der Spielerinnenkader einen Kreis bilden, "Wir haben uns alle lieb" singen und währenddessen um eine Tischtennisplatte tanzen; wenn jemand mal gar keinen Bock auf Training hat, würde er stattdessen fünf Tischtennisbälle malen; etc. etc.
Ich bin mir sicher, daß wir bis Sommer 2016 eine Gruppe glücklicher und sozialkompetenter junger Damen beisammen hätten - aber ob es dann auch für ein gutes Abschneiden bei Olympia reicht?
@ Martinspin: nimm mir bitte diesen lustig gemeinten Beitrag nicht übel. Ich bin halt kein Freund der Reformpädagogik, und hier ist auch nicht der richtige Platz, um sich über dieses Thema auszutauschen.