Kommt darauf an, was du unter Katapult verstehst, der Begriff ist ja in keinem Techniklexikon definiert. Ich verstehe darunter, dass mit zunehmender Schlaghärte die Geschwindigkeit ÜBER-proportional ansteigt. Das bedeutet dann auch, dass kurz-kurz mit guter Kontrolle einhergeht.
Obergummi und Schwamm (und Holz) sind immer zusammen im Einsatz. Technisch kann man es als eine Reihenschaltung von Feder-/Dämpfungselementen betrachten. Wenn das OG dünn ist, dann geht es vor dem Schwamm "auf Block" (KFZ-Jargon), also es verlässt den "linear"-elastischen Bereich, so weit man bei Gummi überhaupt von linear reden kann. Dann macht die Federkennlinie einen Knick, wenn nur noch der Schwamm (und das wesentlich steifere Holz) arbeitet. Das System schlägt dann zurück (es kann keine weitere Energie mehr aufnehmen und später wieder KONTROLLIERT abgeben), so wie eine KFZ-Feder in einem üblen Schlagloch. So ähnlich könnte es sich auch mit meinen Testhölzern mit Stirnholz Kernen verhalten haben.
Die Dinge sind kompliziert, so wie ich es beschrieben habe, stelle ich es mir zumindest derzeit vor. Sicher bin ich mir aber keineswegs