Zitat:
Zitat von Harry Stiegler
Absolut genialer Artikel! Ein Bezug zum eigentlichen Thema dieses Threads ist zwar nicht unbedingt gegeben, trotzdem sind selten fünf Minuten Freizeit so sinnvoll investiert wie für das Lesen dieses Artikels.
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Leider zeigt dieser Artikel zum einen die Ignoranz des Autors, zweitens haben die Lehrer/Rektorin, auf die sich der Autor bezieht, diese Methode selbst nicht verstanden. Es ist halt was anderes, eine Methode anzuwenden, die man nicht vollständig bzw. mißverstanden, wenns auch nur Teile sind, hat, oder sie mühsam an der Uni zusammen mit lerntheoretischem Hintergrund sich anzueignen.
Denn es geht mit Sicherheit nicht darum, Kinder willkürlich das machen zu lassen, was sie wollen, und es ist auch nicht die urspr Intention, das die Kinder kein Druck haben. 68er Mentalität hat dort gar nicht zu suchen.
Ohne die konstruktivistischen Theorien verstanden zu haben (Piaget, Watzlawick, v.Glaserfeld usw.) ist auch ein Verständnis und folglich das korrekte Anwenden von u.a. der Reichel-Methode nicht möglich.
Lerntheorien gibts halt auch viele, beim Konstruktivismus ist es aber so, daß er auch vom biologischen Standpunkt bestätigt und damit auch klassisch wissenschaftlich begründet ist (und nicht bloß eine Idee ist).