Ich wollte mich hier eigentlich nicht zu Wort melden, aber so wie ihr euch hier die ganze Woche die Beschuldigungen an den Kopf werft, werde ich es aus einer neutralen, sächsischen Teilnehmersichtweise doch nochmal tun

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Zwei Wochen vor den MDM hat jeder Verband (und damit auch die beteiligten Spieler) einen Informationszettel per Mail bezüglich der Schlägerkontrolle erhalten. Darauf standen die Richtlinien bei der Montage der Beläge, an die man sich auf nationaler Ebene halten muss, damit man nicht von dem Testgerät positiv auf Schadstoffe getestet wird. Auch ich fand es seltsam das Wochenende vor den MDM meine Beläge 72 Stunden auslüften zu lassen, bevor ich sie draufklebe - aber wenn es nun mal die nationalen Richtlinien sind, muss man sich daran halten. Es ist ja schließlich kein Kirmesturnier, sondern die Mitteldeutschen Meisterschaften! Und wenn die Spieler die Beläge schon länger drauf hatten, muss man sie halt nochmal abziehen und auslüften lassen oder den ganzen Schläger halt mal ein paar Tage rauslegen!
Ob nun die betroffenen Anhaltiner geklebt/getunet haben oder nicht - sei erstmal dahingestellt: das kann ich (und sicher viele andere hier im Forum auch) sowieso nicht genau beurteilen. Das wissen sicher nur die Betroffenen selbst!
Fakt ist: jeder Spieler hatte die Möglichkeit seinen Schläger 1 Stunde vor Turnierbeginn freiwillig testen zu lassen und so auf Nummer sicher zu gehen, ob der Schläger zulässig ist oder nicht!
Meiner Meinung nach tat das keiner der betroffenen Spieler, die später dann durch den Schlägertest gefallen sind. Dahingehend muessen sich die Betroffenen später nicht verwundern, wenn der Schläger durchfällt -diese Gewissheit haette man vor Turnierbeginn schon haben können. In diesem Sinne kann man den Verantwortlichen da jetzt keinen Vorwurf machen!
Beste Grüße aus Sachsen