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AW: Haben Profi-Ligen im Tischtennis noch eine Zukunft?
Der Vergleich mit dem Tennis liegt natürlich nahe, aber dort steckt ja immens mehr Geld drin. Die Tennis-Bundesliga spielt ein paar Wochen im Sommer, insgesamt 7-8 Spieltage. Vielleicht wird es letztlich im Tischtennis auf etwas Ähnliches hinauslaufen, auch in Anlehnung an die chinesische Superliga. Aber die ganze bestehende Struktur, mit (zumindest scheinbarer) Kontinuität Amateur-Profiligen und auch europäischem Ligabetrieb von Herbst bis Frühjahr, wird dadurch in Frage gestellt.
Was ist ein Vereins-Titel noch wert, wenn die besten einheimischen Spieler ohnehin nicht Liga spielen und statt dessen dank eigener Sponsoren als Parallel-Nationalmannschaft trainieren und durch die Welt tingeln?
Ich habe das Gefühl, dass dieser 1. März eine Art 14. Juli ist und im Zuge der französischen Entwicklungen eine revolutionäre Umwälzung der europäischen Tischtennis-Landschaft stattfinden könnte... Mit guten oder schlechten Folgen, das ist schwer abzusehen.
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