Und hier noch einige Auszüge aus dem Interview mit Bruno Abraham (Präsident von Hennebont) - keine wörtliche Übersetzung:
- dieses Projekt ist ein Witz! reine Augenwischerei, eine PR-Operation ohne wirkliche Leistung dahinter; Levallois stellt den Spielern die Lizenz und etwas Geld zur Verfügung, sonst nichts, keine Struktur
- es ging nur darum, den Bürgermeister von Levallois zu bewegen, die Subvention der Stadt nicht völlig zu kappen, und so die Gehälter der Vereinsoberen zu retten
- es war klar, dass der Verein sich nicht bis in alle Ewigkeit auf öffentliche Gelder als Haupteinnahmequelle verlassen könnte; während sich andere ProA-Vereine zunehmend private Sponsoren gesichert haben, hat Levallois keinerlei solche Anstrengungen unternommen
- es ist schade, dass die 4 besten Franzosen jetzt nicht mehr in der Liga spielen werden; das ist für die Spieler selbst kein Vorteil
- die Pro A kann auch ohne Levallois weitergehen, denn sie lebt von den Vereinen in der Provinz, wo es Zuschauer und echtes Interesse fürs Tischtennis gibt; wenn Hennebont in Levallois spielte, waren die meisten Zuschauer ohnehin aus der Bretagne
- schon in der Vergangenheit galt Levallois immer als eine Art Filiale der FFTT, das ist jetzt gleichsam offiziell; das ganze Projekt ist die Ausgeburt des Pariser Mikrokosmos; schon zuvor war es Hennebont unmöglich, Nationalspieler zu verpflichten, weil die Nationaltrainer sich da querstellten
- der wahre Tischtennissport lebt von den Vereinen; notfalls müssen die Vereine ihre eigene Liga gründen, wenn die FFTT die Unterstützung verweigert
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