Heimsieg für Forstenried im "Lokalderby" - die ersatzverstärkten Gräfelfinger, die ihre Youngsters an die Erste abgeben mussten, wehrten sich aber nach Kräften. Vor allem Dirk spielte gut und sicherte seiner Mannschaft drei Siege.
2:1 - Yuki und Flo trotz Satzverlust überzeugend gegen Jürgen und Lothar, die negative Überraschung aus unserer Sicht durch Mischa u. mich - gegen Thomas u. Dirk fanden wir nie richtig ins Spiel und zu unserer gewohnten Sicherheit. Tom u. Ralf sicherten sich dafür nach Startschwierigkeiten letztlich souverän das Dreier-Doppel.
5:4 - Punkteteilung in allen drei Paarkreuzen im ersten Durchgang: Yuki verlor knapp, obwohl er in (fast) allen Sätzen führte - Jürgen kam am Ende mit seinen Topspins gut ins Spiel. Knapp war's auch in der anderen Partie, in der ich das bessere Ende für mich hatte.
In der Mitte war Tom überraschend deutlich Dirk unterlegen, der sicher blockte und konterte. Dafür gewann Mischa ähnlich klar gegen Konrad. Hinten kam unser Jüngster, Flo, schlecht mit den Aufschlägen und den Noppen-Treibschlägen von Lothar zurecht. So ein unorthodoxes Spiel hab' ich schon lange nicht mehr gesehen, da waren zum Teil wirklich tolle Bälle dabei, die mit den Gesetzen der Schwerkraft nur schwer vereinbar schienen. Aber in Zeiten, in denen sogar die Relativitätstheorie in Frage steht... ein loses Datenkabel sah ich bei uns jedenfalls nicht herumliegen.

Ralf ohne Probleme gegen Manni, konnte seinen Topspin immer wieder stark einsetzen.
9:5 - Vorne holten wir dann beide Punkte, Yuki im fünften Satz souverän, im anderen Spiel kam Jürgen mit meinen Aufschlägen - zum Glück

- nicht gut zurecht. Trotzdem gab es einige schöne Topspin- und Konterballwechsel.
Dirk knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Spiel an, Mischa etwas zu unsicher - also wieder Punkt für die "Wölfe" nach vier umkämpften Sätzen. Tom hatte dagegen schon nach einem Satz Feierabend - Konrad musste leider nach einem Satz aufgeben.
Hinten machte dann zum Glück Ralf den Sack zu, stellte sein Spiel gut um und sich selbst besser zu den Bällen. Sicher konnte man sich angesichts der Hopp-oder-Topp-Bälle von Lothar allerdings nie sein. Ob Flo am Nebentisch gewonnen hätte? Egal, darauf kam's nicht mehr an.
Fazit: Aus unserer Sicht etwas schwieriges Spiel, angesichts der Aufstellung der Gäste hatten wir wohl im Hinterkopf einen Gang runtergeschaltet. Jürgen & Co. spielten dagegen locker auf, vor allem die Stammspieler waren gut drauf - zum Glück konnten wir den Schalter noch umlegen und setzten uns am Ende doch durch.