Zitat:
Zitat von Harry Stiegler
Heute abend ging das Spitzenspiel FC Bayern - SC Fürstenfeldbruck über die Bühne. Endergebnis 7:9. Dazu weiter unten mehr. Zunächst einmal ein paar interessante Infos:
Ich habe mich vor dem Spiel mit Herrn Peter, dem Abteilungsleiter Tischtennis des FC Bayern, unterhalten. Seine wesentlichen Aussagen in Stichpunkten:
- Der FC Bayern, Abt. Tischtennis, hat die Meldefrist für die 2. Bundesliga Süd bewusst verstreichen lassen, weil der Hauptverein für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd sein okay nicht gegeben hat.
- Der FC Bayern, Abt. Tischtennis, wird diesbezüglich zu Beginn der kommenden Woche eine Presseerklärung herausgeben.
- In naher Zukunft wird sich entscheiden, welche Spieler der 1. Mannschaft dem Verein auch in der nächsten Saison zu Verfügung stehen, und welche Spieler den Verein verlassen werden.
- Auf meine explizite Nachfrage, ob für den FC Bayern ein Rückzug in die Oberliga in Frage kommt, wollte sich Herr Peter nicht festlegen. Ein Rückzug scheint zum jetzigen Zeitpunkt zumindest nicht völlig ausgeschlossen.
Auf Fürstenfeldbrucker Seite hat mir Hauptsponsor Günther Paul einige interessante Einblicke gestattet:
- Der SC Fürstenfeldbruck ist an einem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd interessiert, sofern sich diese Möglichkeit bieten sollte, sei es als Meister oder Tabellenzweiter.
- Istvan Toth wird den Verein auf eigenen Wunsch aus persönlichen Gründen verlassen. Er wird morgen beim letzten Heimspiel der Saison gegen Wendlingen offiziell verabschiedet.
- Die Spieler F. Schreiner, R. Schreiner, Podpinka und Pache werden dem Verein in der kommenden Saison erhalten bleiben.
Das ist allerdings nicht die ganze Geschichte. Dem Bayern-Lager war der Schock über den völlig unerwarteten, "von oben" verfügten Nicht-Aufstieg überdeutlich anzumerken. Beim Zwischenstand von 5:2 für Bayern zapfte sich schon der ein oder andere Spieler der Heimmannschaft vor der Halle eine "Frust-Halbe" an - die Luft war einfach raus, das war (fast) allen Bayern-Spielern anzumerken. Unter normalen Umständen hätte sich die Heimmannschaft vermutlich bei dieser Führung nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen - was allerdings die Leistung der Brucker nicht schmälern soll.
Zum Abschluß seien noch zwei köstliche Kommentare meiner Sitznachbarin erwähnt. Die schon etwas betagte Dame - Alter schätzungsweise 85 Jahre ("mei jüngsta Bua is jetz a scho Fuchzge") - echauffierte sich nach dem 0:2-Satzrückstand von Manfred Degen im ersten Einzel gegen Florian Schreiner mit den Worten: "Der is einfach z'dick für's Tischtennis!"
Aber auch ein etwas übermotivierter und extrovertierter Spieler der Gäste, den ich hier nicht namentlich erwähnen will, bekam nach mehrfachem Überschreiten der 100-Dezibel-Marke sein Fett weg: "Jetz plärrt der spinnerde Hanswurscht scho wieda so rum!" Herrlich. In diesem gesegneten Alter darf man sich halt ein gewisses Maß an politischer Unkorrektheit auch in der heutigen Zeit einfach erlauben.
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Interesanter Bericht

. Auch wenn Du den Namen nicht nennst. Jeder der sich in der Szene einigermaßen auskennt, weiß wer damit gemeint ist.
Ansonsten schade, wie sich das Ganze wieder entwickelt hat. Der Gott aller Manager

ist halt kein TT-Fan. Welchen Namen könnte sich der FCB auf dem asiatischen/ chinesischen Markt machen, wenn sie TT puschen würden, sicher auch billiger wie Basketball, und einen gewissen Timo Boll (auch wenn er DO-Fan ist) in ihren Reihen hätten. Neben dem Titan sicher der poplärste Deutsche Sportler in Asien/China. Gebe zu, die Idee ist geklaut von einem absoluten Bayernfan in unserem Verein.
Ob sich hier die Führungsspitze des FCB schon mal Gedanken darüber machte.