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Alt 14.11.2003, 13:13
JanMove JanMove ist offline
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Re: Nittaku Hammond Pro Alpha/ Donic Vario Cooper S

Nach mehrwöchigem Testen des HP@ erlaube ich mir, jetzt ein endgültiges Statement abzugeben:

Soviel vorweg. Ich habe nach einer reissfesten Alternative zum Cermet gesucht und mit dem HP@ auch gefunden. Inzwischen bin ich ziemlich begeistert von dem Belag und spiele ihn in Maximumstärke auf der Vorhand und mit 2.0 mm auf der Rückhand auf dem BTY Legout Performance. Bei dieser Kombination werde ich (vermutlich) auf Dauer bleiben, sofern sich nichts Einschneidendes mehr ändert. Es kommt sehr selten bei mir vor, dass sich nach einem anfänglich etwas skeptischen Gefühl meine Meinung absolut zum Positiven verändert. Der HP@ hat es geschafft!

Im Prinzip kann ich alles von meinem letzten Testbericht noch einmal bestätigen, d. h.,

- mit jedem neuen Frischkleben spielt sich der Belag immer besser. So ab dem 3. oder 4. mal Frischkleben ist der Belag erst richtig voll da.
- der Belag ist medium hart (geklebt etwas härter als der Cermet) aber frischgeklebt trotzdem sehr dynamisch. Ungeklebt hab ich ihn deutlich härter als den Cermet empfunden, weshalb ich beim ersten mal Spielen auch kein so gutes Spielgefühl hatte. Ausserdem war ich vom zuletzt gespielten extrem weichen Neos Sound noch vorbelastet.
- die Ballflugkurve ist mittelhoch bis niedrig (etwas niedriger als beim Cermet aber höher als beim Bryce)
- der Katapulteffekt ist gut aber weniger stark ausgeprägt als beim Cermet, wodurch sich der Ball trotz der relativen Schwammhärte sehr gut und lange führen lässt
- die Oberfläche ist sehr griffig
- aufgrund der letzten beiden Punkte haben die Tops mehr Spin und die Aufschläge mehr Schnitt als mit dem Cermet
- der HP@ ist etwas langsamer als der Cermet
- die Kontrolle im Kurz-Kurz-Spiel ist hervorragend, und die Flips sind effektiv
- auf dem Legout Holz hat selbst das extrem aggressive Blocken mit dem HP@ eine eingebaute Blockgarantie! (Das liegt aber in erster Linie an dem Holz und wird durch den Belag einfach unterstüzt)
- nach mehrwöchigem Spielen zeigt der Belag keinerlei Abnutzungserscheinungen, und beim Kleben (auch mit dem RCdL) hatte ich bisher kein Problem mit Rissbildung. Insbesondere war dies mein Hauptproblem beim Cermet.
- mit einem Katalogpreis von ca. 31 Euro ist der HP@ relativ günstig im Vergleich zu anderen Belägen dieser Kategorie.


Insgesamt halte ich den HP@ für einen sehr soliden Belag. Er ist in Sachen Tempo und Katapult sicherlich nicht der absolute Kracher (wie z.B. der Bryce), bietet aber dennoch genügend Power und Dynamik für alle Spielsituationen. Die grösste Stärke des HP@ ist meiner Meinung nach die, dass er keine Schwäche hat, d. h. für alle Schläge bestens geeignet ist. Die Kontrolle halte ich für sehr gut und das Spielgefühl für angenehm. Die anfänglichen Probleme beim Eröffnungsspin und bei weichen Rotationstopspins haben sich übrigens bei mir inzwischen erledigt. Da war nur eine kleine Umstellung nötig.
Mein Urteil für den HP@ lautet also

JanMove

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