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AW: Tuttle Beijing IV 4
Hallo,
ich hatte den Beijing 2 und 3 früher mal gespielt und möchte die anfängliche Euphorie daher etwas dämpfen. Diese spielten sich wegen dem unelastischen Obergommi typich Chinesisch. Für einen Offensivbelag fehlte es hier eindeutig sowohl an Tempo als auch an Sicherheit. Gegenüber ESN Tensoren sind diese schnarchlangsam. Zu beachten ist auch, dass aus den Beijings mit weichem Schwamm, wie bei allen weichen Chinesen, kein Spin herauszuholen ist. Spinreiche Schläge gelingen nur mit sehr harten, und damit auch sehr schweren Schwämmen. Wegen der Langsamkeit gehen Offensivschläge mit den Beijings nur mit einem enorm langen und kraftvollen Armzug. Ist das Werkstuning dann sehr rasch nach 2 bis 3 Wochen verflogen, werden diese Ambitionen dann nochmals erschwert. Die Beijings sind allerdings für Spieler, welche auf eine sichere Rückhand setzen durchaus zu gebrauchen. Die roten Exemplare spielen sich ähnlich wie europäische Klassiker. Von Internetshops produzierte Werbevideos oder die "märchenhaften" Belagbeschreibungen des Internethändlers muss man daher immer als das sehen, was Sie sind. Verkaufsfördernd.
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Omega IV Pro 2,0 rot; Apollo II 1,9 schwarz
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