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Alt 25.04.2012, 20:46
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AW: Mannschaftsaufstellung nach TTR

Zitat:
Zitat von ImmerFesteDruff Beitrag anzeigen
Besser als bei Turnieren nur die halbe Änderungskonstante zu verwenden finde ich den schon von mir an anderer Stelle gebrachten Vorschlag, Turniere nur zu den 2 nicht aufstellungsrelevanten QTTR-Werten einfließen zu lassen (Februar und September).
Der Nachteil dieses Vorschlages liegt darin, dass der aktuelle TTR-Wert kurz vor den beiden meldungsrelevanten Stichtagen überhaupt nichts mit dem Q-TTR-Wert zu diesen beiden Stichtagen zu tun hat. Wer ein Premium-Abo hat, sieht dann zwar die TTR-Werte, aber nicht die Werte, die nachher meldungsrelevant sind. Selbst eine Grobplanung der kommenden Mannschaften ist auf diese Weise nicht möglich. Man muss also immer den Q-TTR-Wert abwarten und kann vorher so gut wie gar nicht planen.

Um das zu ändern, müsste man aktuell immer zwei Werte berechnen und darstellen, den aktuellen TTR-Wert und den aktuell richtigen Wert ohne die Turniere, der dann zum Q-TTR-Wert wird. Außerdem müsste man zwei TTR-Historien führen, denn jeder Spieler will natürlich nachvollziehen, wie seine Werte entstanden sind. Das ist sicherlich alles machbar, aber wo bekommt man schon die doppelte Leistung für gleiches Geld?

Ein Nachteil ist sicherlich auch die Verständlichkeit einer solchen Regelung. Viele Spieler verstehen wahrscheinlich leichter, wenn es nur einen TTR-Wert gibt, als wenn es zwei davon gibt.

Außerdem spricht gegen diesen Vorschlag das Interesse vieler ehrlicher Spieler, an einem Turnier teilzunehmen, um dort bestmöglich abzuschneiden und zu versuchen, seinen TTR-Wert unmittelbar zu steigern und dabei in Kauf zu nehmen, dass dieser sich auch verschlechtern kann, wenn es denn nicht so läuft wie erhofft. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das die deutliche Mehrzahl der Turnierteilnehmer ist.

Die Verbände und myTischtennis haben sicher nicht in das click-TT-Turniermodul, in den Turnierkalender, in Turniersteuerungssoftware und in die Online-Meldemöglichkeit investiert, um anschließend die unmittelbare Bedeutung von Turnieren auf den Q-TTR-Wert auf Null zu setzen.

Und dann gibt es noch die deutsche Spitzenklasse, bei denen ein Großteil ihrer TTR-relevanten Ergebnisse aus nationalen und internationalen Turnieren besteht (bei Dimitrij Ovtcharov ist dieser Großteil besonders groß). Das gilt im übrigen nicht nur für die Damen und Herren, sondern auch für die Nachwuchsspieler. Die Setzung dieser Spieler bei nationalen Veranstaltungen würde dann also anhand von Q-TTR-Werten erfolgen, in denen die meisten aktuellen Ergebnisse gar nicht enthalten sind.

All diese Gründen verringern die Chance, dass dein Vorschlag umgesetzt werden wird.
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