Zitat:
Zitat von tate
Ich habe das folgendermaßen gemeint - und ich bin sicher, dass das auch beim Bilanzwertsystem möglich war bzw. ist, da es in diesem System ja ebenfalls Grenzen für die Umstellung gab bzw. gibt:
Ein Spieler, der gerne in der 2. Mannschaft verbleiben möchte, verliert am letzten Spieltag "sicherheitshalber" seine letzten beiden Einzel absichtlich. Dadurch hat er zwar trotzdem noch mehr Punkte als die Nr. 6 der 1. Mannschaft, aber nicht so viele Punkte mehr, dass er nur mit einem Sperrvermerk in der 2. Mannschaft aufgestellt werden könnte.
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Mit einem kleinen, feinen Unterschied. Die Mannschaft des abgebenden Spielers ist direkt betroffen. Wenn es da noch um etwas geht (Auf- oder Abstieg), dann kann sich die Mannschaft so ein Verhalten eventuell einfach nicht leisten.
Im Gegenteil dazu ist dasselbe Verhalten des manipulierenden Spielers bei einem Turnier völlig folgenlos für Mannschaft und Verein. Die Manipulation wird also vereinfacht, das Korrektiv "mannschaftsschädigend" entfällt.
Aber das ist ja fast immer so, nahezu alle Befürworter argumentieren aus Sicht von Einzelspielern, ganz selten bis nie aus Sicht von Vereinen/Mannschaften. Wir reden im Ligabetrieb aber von Mannschaftssport, Einzelergebnisse sind untergeordnet - oder sollten es zumindest sein.