Also das Problem kenne ich auch - aber nur Ansatzweise.
Mir wurde es schnell viel zu unübersichtlich, als ich versucht habe, Hölzer und Beläge durcheinander zu testen. Irgendwie bekam ich da keine Ruhe ins System und das war kein testen, sondern ein "im Nebel herumstochern".
Ich habe dann erst einmal den Schwerpunkt darauf gelegt, eines oder auch zwei Hölzer zu finden, deren Spielgefühl mir gefiel, wo also Anschlagshärte und Schwingung und Tempo mir zusagten. Damit man erstmal eine Konstante hat. Dann hab ich mit der Belagtesterei nochmal begonnen, dann konnte ich erst Relationen im Kopf aufbauen.
Ach ja, was jetzt fast untergegangen wäre - dann hat man das Problem mit den verschieden großen Hölzern kaum noch - es sei denn, man hat ein Andro-Holz und ein Stiga-Holz als Favoriten

Insofern hab ich mich damals wirklich erstmal auf ein Holz beschränkt.
Allerdings ist es mir aber auch so gegangen, dass ich sehr bald bestimmte Schlägerblattformen bevorzugt habe und andere gar nicht erst mit in die Auswahl genommen habe.
Grundsätzlich kann man es aber kaum besser machen, wenn man denn wirklich auf viele Blattformen Rücksicht nehmen möchte, so wie du.
Allerdings hatte ich aber auch den Effekt, dass sich ein Belag auf einem Holz so extrem viel besser spielt, als auf dem anderen Holz, nicht sonderlich oft. Wenn es aber so ist, dann besteht meist zwischen den Hölzern ein merkbarer Unterschied und da solltest du vorher entscheiden, was dir besser gefällt: Weicherer oder härterer Anschlag? kräftige Schwingungen oder nur sehr feine Schwingungen des Blattes? U.s.w. Nicht der Belag sollte dein Holz finden, sondern dein Gefühl.
Gruß, Bow