Der Antrag mag pauschal sein und Freiheiten zurücknehmen, allerdings synchronisiert er letztendlich nur die Berliner Spielordnung mit den Vorgaben der WO, RL/OL und der anderen Verbände.
Zitat:
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Zitat von Wettspielordnung
15.3 Abweichungen von der Spielstärke-Reihenfolge
Abweichend von der tatsächlichen Spielstärke dürfen Spieler nur
• zu Beginn der Vorrunde für die gesamte Spielzeit, oder
• zu Beginn der Rückrunde, damit sie in ihrer bisherigen Mannschaft verbleiben können, wenn sie ansonsten aufgrund von Veränderungen in der Spielstärke in eine obere Mannschaft des Vereins aufrücken müssten, oder
• nach weiteren Regelungen, die der DTTB oder ein Mitgliedsverband erlässt
auf Wunsch des Vereins in einer unteren Mannschaft des Vereins gemeldet werden.
Diese Spieler erhalten vom Spielleiter einen Sperrvermerk und verlieren das Recht, während der Dauer des Sperrvermerks in einer oberen Mannschaft des Vereins eingesetzt zu werden, auch nicht als Ersatzspieler. Ein Aufrücken solcher Spieler während der Halbserie oder zur Rückrunde ist nicht erlaubt. Die Erteilung des Sperrvermerks wird von der zuständigen Stelle durch entsprechende Kennzeichnung des Spielers in der Mannschaftsmeldung der offiziellen Online-Plattform dokumentiert.
Die Dauer des Sperrvermerks reicht bis zum Ende der Spielzeit, sofern der DTTB oder ein Mitgliedsverband für seinen Mannschaftsspielbetrieb keine anderslautenden Regelungen beschlossen hat.
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Mit einer eigenen Regelung, die zwar an sich laut erstem Fettgedruckten zulässig ist, wird andererseits ein Widerspruch zum zweiten Fettgedruckten erzeugt. Wenn man das Ganze pro DTTB auslegt, müsste eine vom Verband gefundene Sonderlösung trotzdem das zweite fettgedruckte erfüllen. Eine vorgeschlagene Lösung wäre, den SPV genauso wie in der WO auszulegen, damit wäre schonmal ein Widerspruch beseitigt.
Weiteren Lesestoff gibt es
hier... (Umwertung eines OL-Spieles wegen SPV in einer niederen Mannschaft, formal nicht korrekt, wie ottilein schön rausgearbeitet hat, aber dennoch Folge der unterschiedlichen Benutzung des Begriffes SPV). Eine Alternative wäre, den SPV nicht mehr SPV zu nennen, sondern "Einsatzverbot für Mannschaft XYZ", um zumindest die begriffliche Verwirrung aufzulösen, die genannten Probleme (Verletzung der Spielstärkereihenfolge, Ausnutzen für taktische Aufstellungen unabhängig von der Spielstärke) würden weiter bestehenbleiben.