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Zitat von Hdd
Auch in den Relegationsgruppen ist das Spielverhältnis entscheidend. Den von Dir geschilderten Sachverhalt (etwa Dreiergruppe; nur der 1. Platz ist wichtig; A - B 8:8; A - C 9:7; am Sonntag tritt C, da keine Chance mehr besteht, nicht mehr oder unmotiviert an) habe ich auf dem Verbandstag als Argument für die Beibehaltung des direkten Vergleichs vorgebracht. Aber das Abstimmungsergebnis war sehr deutlich dagegen.
Gruss Hdd
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Hallo Rüdiger,
ich habe Deinen Fall jetzt mal in ausführlichen Emails mit mein Vorstandskolegen diskutiert.
Dabei hat sich herausgestellt, das man auch bei variablen Spielansetzungen keinesfalls sicher stellen kann, dass sich im letzten Spiel die beiden richtigen Mannschaften gegenüberstehen.
Ausgangslage ist doch, dass es nur zu einem ungewollten Spielergebnis im letzten Spiel kommen kann, wenn das Spiel A-B Remis endet.
Dann entscheidet das Satzverhältnis, wer "Sieger" oder "Verlierer" dieses Spieles ist.
Nach Eurem Plan soll nun C gegen den Verlierer antreten, der aber dann schon 1 Punkt hat.
Gewinnt nun A/B gegen C kann C nicht mehr 1. werden. Nun sagt ihr C ist im Spiel 3 nicht mehr motiviert und tritt gegen A/B nicht mehr an.
Dadurch würde A/B 1.
Fällt Dir etwas auf? Ich rede selbst an dieser Stelle immer noch von A/B und dann kann ich auch aufgrund von Planungssicherheit das Spiel 2 mit C - A oder B ansetzten.
Sieger ist beiden Alternativen die Mannschaft, die im Spiel A-B das bessere Satzverhältnis hat (wie bei der alten Regelung = Direkter Vergleich) und dann ist mir die Planungssicherheit halt lieber.
Hinzuzufügen ist, dass eine variable Spielansetzung bei den Damen ein absoluter NoGo ist, da man keine Mannschaft von vorn herein abwechselnd auf Heim oder Auswärts setzen kann, was bei diesem Spielsystem ein gewisse Bedeutung hat (8:2/8:3 bzw. 8:4/8.5).
Gruß
Bernd