Moin, Danke für die Blumen.
Ist nur bedingt richtig. Bevor wir jetzt in den Topf der "bösen Wandervögel" geworfen werden, folgende kurze Feststellung:
Marvin nahm und nimmt an keinerlei Kader- oder sonstigen Fördermaßnahmen teil. Wenn er weiterkommen möchte, dann ist er darauf angewiesen, gute Trainings- und Spielmöglichkeiten in seinem Verein vorzufinden. Solange das passt und er sich auch sonst wohlfühlt, wird er kaum zu einem anderen Verein wechseln. Ist aber, und da hast Du Recht, eine Frage, die im Falle von ambitionierten Nachwuchsspielern durchaus jährlich neu zu bewerten ist. Das gilt nicht nur für Marvin und hängt schließlich nicht zuletzt auch davon ab, ob und wie er sich sportlich weiterentwickelt.
Bislang waren alle seine Wechsel - auch die beiden Halbjahre in Babenhausen und KU - richtig und auch notwendig! Hätte er seinerzeit darauf verzichtet und planmäßig in Münster ein Jahr lang BK Mitte gespielt, wäre er alleine schon wegen den TTR-Punkten im vergangenen Jahr nicht in die VL-Mannschaft gekommen, sondern hätte dort im mittleren PK der BL spielen müssen!
In meinen Fall ist Deine Feststellung vollkommen unzutreffend. Ich war über sehr viele Jahre sozusagen der Inbegriff der Konstanz in meinem Heimatverein und bin sicherlich weniger häufig gewechselt als der Herr Werkmann

. Selbst der halbjährliche Ausflug (mit vorab abgesprochener Rückkehr!) nach KU erfolgte in enger Abstimmung mit den Babenhäusern, die mir dadurch ermöglichten, wenigstens eine Saison mit meinem Junior durchzuspielen. Bedingt durch Marvins Wechsel nach Obertshausen bin ich als Fahrer mehrmals wöchentlich gefordert und habe für einen „eigenen“ Spieltag in Babenhausen schlicht keine Zeit mehr. In Obertshausen kann ich nun spielen, wenn ich ohnehin mit Marvin in der Halle bin. Und ja: Es gibt selbst bei uns noch ein Leben - und eine Familie! - neben dem Tischtennis..
Clipper