Einzelnen Beitrag anzeigen
  #57  
Alt 20.05.2012, 18:02
Benutzerbild von das_gesäß
das_gesäß das_gesäß ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 1000
 
Registriert seit: 21.04.2009
Beiträge: 1.202
das_gesäß kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Meinungsbild: Toleranzwerte (Q)TTR für Mannschaftsaufstellung

Die ganze Aufstellerei ist immer tricky, egal wie mans macht. Ich sag mal bis Verbandsliga/Oberliga is das eh alles noch Hobby. Und im Hobby will ich Spass haben. Ich betreibe den Sport deswegen und nicht weil ich Aufgrund von Rahmenbedingungen die im Profisport gelten sollten, mich mit Spielern anfreunden muss mit denen ich nicht spielen will.
Das heist, ich will mir nicht vorschreiben lassen mit wem ich in einer Mannschaft spielen muss. Denn im jeden Verein gibt es den einen oder anderen mit dem man nicht unbedingt in einer Mannschaft spielen will. Somit sollte man den Leuten großzügige Spielräume gewähren. Organisiert wird das natürlich auf Vereinsebene, allerings muss sich der Vereine an die Rahmenbedingungen des Verbands orientieren. Jedoch schreibt der Verband keinen Spielspass vor, sondern Aufstellung nach Spielstärke. Das passt ja nun gar nicht zusammen.

Insbesondere müssen noch anderen Aspekte berücksichtigt werden. Aspekte die das Individuum an sich betreffen. Es gibt Leute die haben keinen Führerschein und sind somit logistisch auf andere Mannschaftskollegen angewiesen. Der Spieler der kein Führerschein hat spielt meinet wegen an 1.6 und schlägt sich so durch. 2.1 macht auf einmal einen Satz und muss nach der Vorrunde mit 1.6 tauschen. Die zweite Mannschaft würde jedoch große Mühen haben die neue 2.1 zum Punktspiel zu befördern somit kann die neue 2.1 möglicherweise nur 3 oder 4 Spiele spielen. Was hat das mit Spass am Hobby zu tun?

Im Hobbybereich sollte man das Zwischenmennschliche und die Freude am Spiel stärken. Denn da geht es nur um Spass und Geselligkeit.
Es ist keineswegs unfair oder ungewöhnlich wenn Ll Spieler irgendwo im Bezirk rumkrepeln. Wenn eine Mannschaft sich nach Kollegiatheit aufstellt, dann sind das meinet wegen 4 Mann. Sollten Die nach der Saison Tabbellenführer sein und das Aufstiegsrecht haben, werden die eben verzichten damit die so zusammenbleiben können und der Zweitplatzierte kann somit das Aufstiegsrecht nutzen die so oder so aufgestiegen wären wenn der nominelle Aufsteiger eine Mannschaft nach Spielstärke gestellt hätte. Es würde sich somit quasi nichts verschieben. Von daher kann man die ganze aufstellung praktisch halten wie ein Dachdecker und muss nicht rumnörgeln warum ein deutlich stärkerer Spieler mal in einer deutlich tieferen Klasse spielt. Wenn er da mit den Leuten mehr Spass hat, wieso soller da nicht spielen?!
Außerdem macht das auch noch Sinn bei Fahrstuhlmannschaften. Eine Mannschaft steigt auf und ab. Zu Schwach für ne Liga nach oben, zu stark für die Liga aus der sie kommen. Da dann nen guten Einser reingesetzt und die würden sich da halten und auch mehr punkten weil jeder eins runter rutscht. Die 3 Leute könnten somit eine Klasse höher spielen mit den neuen Einser. Das ginge nicht wenn er Aufgrund von TTR Limitierungen eine Mannschaft höher spielen müsste. Da gäbs dann für ihn nen SPV. Is doch kacke. Er stellt sich im Dienst der zweiten Mannschaft das die ne Liga höher bestehen können, darf jedoch dann Aufgrund eines Sperrvermerkes nicht in der ersten aushelfen. Mich würde mal brennend der Grund interessieren warum ein Spieler einen Sperrvermerk bekommt. Nach Spielstärke aufstellen ist doch kein Grund. Da kann man im Anschluss fragen warum nach spielstärke aufgestellt werden muss... ... in Ligen wo es um das Hobby und den Spass geht.

Dann zum QTTR im eigentlichen. 50Punkte Unterschied von Spieler zu Spieler sind ein angemessener Spielraum. Realistischer finde ich 40Punkte aber bei annähernder Liga. Sprich 1475-1525 bei KOL bis BL kommt etwa hin. Einer mit den gleichen TTR Wert ne Liga höher oder tiefer passt dann nicht mehr da das nivau der Liga an sich zu unterschiedlich ist. Das aber nur Verbandsintern. Verbandsextern kann man locker mit 100Punkten rechnen. Ich habe kürzlich gegen einen 1800er vom WTTV gespielt und hatte rein gar keine Chance. -> TTR 1760. Er war gefühlte 2 Klassen stärker. Mit diesen TTR sollte ich locker Ll Mitte bestehen können, wenn ich da jedoch spielen würde, würde ich auch nur haue kriegen weil ich dieses Niveau nicht gewöhnt bin. Der 1800er macht da mit allen Kapserletheater. Das ist doch häufig bei Verbandsechseln zu beobachten.

TTR bei Trunieren.
Meiner Meinung nach kann bei Ranglisten ruhig der TTR beeinflusst werden. Es gibt noch haufen Turniere die TTR unabhängig sind. Insbesondere auch vereinzelt TTR Turniere welches sicher auch das Ziel hat Leuten die Möglichkeit zu geben Ihren TTR aufzubessern. Was ich jedoch auch schon erlebt habe ist, das man wenn man nen guten Tag hat, je nach Gegner und die Anzahl der Spiele, mal locker um 100TTR aufsteigen kann bzw absteigen kann bei einen Turnier. Das ist ebenfalls nichts ungewöhnliches.

Und Überhaupt:
Solche Aufstellungslimitierungen kenn ich nur beim Tischtennis. Beim Fußball oder Handball gibts da sowas gar nicht. Nichtmal beim Biathlon. Die würden nur freundlich schmunzeln wenn die die Regelungen hören würden. Letzendlich ist es quatsch. Jeder soll da spielen wo er will und gut. Genauso wie jeder mit dem Material spielen sollte mit der er will. Da schiele ich auf das Glattnoppenverbot. Nen guter Spieler kommt auch gegen GLN zurecht. Wenn er verliert, ist er halt zu glatt gegen Material zu spielen...
Mit Zitat antworten