Ich habe heute etwas interessantes gehört, dass der SVS Niederösterreich Geldsorgen hat und Werner Schlager auf den Club sauer ist. Vielleicht wissen unsere Sportfreunde aus Österreich mehr?
Im Rahmen des Finales der Europäischen Superliga zwischen dem SVS Niederösterreich und STK Dr. Casl Zagreb (4:6 in Kroatien, 6:4 in Österreich! 39:39 Sätze!! SVS gewinnt mit 13 Bällen Vorsprung!!!) wurde bekannt, dass der SVS Niederösterreich sein Team aus der EU-Superliga zurück ziehen wird und nur noch in der österreichischen Bundesliga spielen wird.
Warum hat eigentlich STK Dr. Casl Zagreb nicht ihren Superstar Ryu Seung Min eingesetzt?
Bericht zum Finale der Europäischen Superliga:
Zitat:
SVS NÖ verteidigt zum 13. Mal in Folge den Superliga-Titel
SVS NÖ verteidigt den Superliga-Titel zum 13. Mal in Serie. Ein Rekord für die Ewigkeit und der perfekte Abschied für den Verein aus der Superliga. Das Finale gegen STK Dr. Casl Zagreb war an Spannung kaum zu überbieten. Gleichstand nach Siegen, Gleichstand nach Sätzen. Jetzt mussten die einzelnen Punkte entscheiden und da erzielten die Niederösterreicher 13 mehr! Ab kommender Saison nimmt die SVS NÖ wieder an der österreichischen Meisterschaft teil und wird nicht mehr in der Nationen übergreifenden Liga spielen.
Da schwitzten nicht nur die Spieler. Nach der 6:4 Auswärts-Niederlage in Zagreb, gewann man zu Hause im Multiversum Schwechat 6:4. Die Sätze sollten nun den Gewinner ermitteln. Doch auch da erzielte man einen Gleichstand. Nun musste gerechnet werden. Am Ende entschieden 13 Punkte. SVS NÖ verabschiedet sich nicht nur mit einem Rekord für die Ewigkeit aus der Superliga, sondern auch mit dem wohl spannendsten Finale aller Zeiten.
Dramatik pur
Dabei konnte man nach der Niederlage im Doppel zum Auftakt auf 5:2 davon ziehen. Doch die Kroaten kämpften wie die Löwen. Chen Weixing zeigte gegen Tan Ruiwu Nerven, verlor 3:1. Daniel Habesohn und Stefan Fegerl mussten nochmals ran. Stefan holte den wichtigen Sieg zum 6:4. Erleichterung machte sich breit. Nach einigen Rechenspielchen durfte man sich endlich feiern lassen.
Letztes Jahr in der Superliga
In der kommenden Saison wird die SVS NÖ wieder in den Kampf um den österreichischen Titel einsteigen. Aufgrund eines überfüllten Wettkampf-Kalenders mit Pro-Tour, Nationalteam und Meisterschaft, entschied sich die Vereinsführung zum Ausstieg aus der Superliga.
Mit dem 13. Titel in Folge hat die SVS NÖ eine wohl uneinholbare Marke gesetzt. Dementsprechend Stolz und Erleichtert stemmten die Spieler den Pokal im Multiversum Schwechat in die Höhe.
Stefan Fegerl: "Im Nachhinein war das Spiel fantastisch. Mit dieser Spannung und den 13 Punkten Vorsprung ist dieser Sieg schöner als alle bisherigen."
Chen Weixing: "Das war heute nicht so einfach. Wir haben eine junge Mannschaft und der Gegner hat auch schon in der Champions League seine Stärken bewiesen. Wir haben gut gekämpft. Dass letzte Mal nach Punkten haben wir vor einer Ewigkeit gewonnen. Der Sieg in der letzten Saison ist einfach schön."
Daniel Habesohn: "Nach diesem Sieg muss ich erst mal was essen."
Teams:
SVS NÖ: Daniel Habesohn, Stefan Fegerl, Chen Weixing
STK Dr. Casl: Tan Ruiwu, Tomislav Kolarek, Jia Zheng
Ergebnisse Doppel:
Daniel Habsohn/Stefan Fegerl vs. Tan Ruiwu/Tomislav Kolarek 1:3 (8:11, 9:11, 11:5, 7:11)
Ergebnisse Einzel:
Stefan Fegerl vs. Tomislav Kolarek 3:2 (9:11, 11:6, 11:8, 8:11, 11:9)
Chen Weixing vs. Jia Zheng 3:1 (11:9, 11:5, 7:11, 11:5)
Daniel Habesohn vs. Tan Ruiwu 3:1 (11:5, 11:8, 9:11, 11:9)
Chen Weixing vs. Tomislav Kolarek 3:0 (11:7, 11:6, 11:8)
Daniel Habesohn vs. Jia Zheng 3:1 (11:5, 11:6, 6:11, 14:12)
Stefan Fegerl vs. Tan Ruiwu 1:3 (6:11, 11:4, 12:14, 6:11)
Chen Weixing vs. Tan Ruiwu 1:3 (11:8, 8:11, 2:11, 9:11)
Daniel Habesohn vs. Tomislav Kolarek 0:3 (9:11, 8:11, 11:13)
Stefan Fegerl vs. Jia Zheng 3:1 (7:11, 11:9, 11:9, 11:7)
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Was nicht im Bericht steht:
Anscheinend soll der SVS Niederösterreich in Geldnöten sein und Streit mit Werner Schlager haben, der sich wohl weigert, nochmal für den SVS zu spielen, so lange sie ausstehende Gehälter nicht bezahlen.
Weiß jemand genaueres?
Deutet sich hier ein ähnliches Schicksal an, wie beim großen Widersacher, dem anderen europäischen Traditionsclub Royal Villette Charleroi?
Wenn der SVS Niederösterreich nicht mehr in der Europäischen Superliga spielen wird, spielen sie dann auch keine Champions League mehr?
Wenn das so weiter geht, dann dürfen sich zukünftig jedes Jahr die besten französischen Clubs mit den restlichen deutschen Topclubs darum streiten, wer den vierten Halbfinalplatz in der Champions League neben Borussia Düsseldorf und den beiden diesjährigen Champions League Finalisten Orenburg und Ekaterinenburg bekommen wird.