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Alt 23.05.2012, 14:23
Aufschneider Aufschneider ist offline
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Hallo tougel,

danke für die Infos und die Bestätigung bezüglich meines Gefühls zu den Kernschichten.

Die Definition der Druckfestigkeit auf der Seite ist aber sehr populärwissenschaftlich formuliert.
Für mich (und die Festigkeitslehre) gibt es drei Größen: Festigkeit/Spannung, ab der das Holz bricht; Festigkeit/Spannung, ab der das Holz sich plastisch verformt und das E-Modul, das heißt wie stark verformt sich das Holz bei Aufbringen einer bestimmten Kraft im elastischen Bereich. Letzteres ist hier doch vor allem relevant und unterscheidet die Hölzer in weich (geringes E-Modul) und hart (hohes E-Modul).

Aber offensichtlich haben E-Modul und die angegebene Druckfestigkeit (welche das auch immer ist --> bis zum Bruch oder bis zur dauerhaften Verformung (Dellen im Holz)) bei Holz einen direkten Zusammenhang, so verstehe ich zumindestens Deine Ausführungen bzw. Deine Erfahrung mit den verschiedenen Holzsorten. Bei metallischen Werkstoffen gibt es diesen direkten Zusammenhang nicht.

Gruß

Andreas

P.S.: Habe den Beitrag von pibach gerade erst gesehen: das Beispiel mit dem Balsa gibt mir schon zu denken, eventuell verformt sich bei solch weichen Holzsorten der Kern doch relevant mit? Ich bin vielleicht zu sehr metallverseucht, Holz ist ja ein Faserwerkstoff, d.h. wenn sich die Oberseite des Furniers verformt, dann verformt sich auch die Unterseite (natürlich geringer). Aber wie stark dieser Effekt ist, das weiß ich leider nicht.

Geändert von Aufschneider (23.05.2012 um 14:44 Uhr)
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