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Alt 28.05.2012, 21:57
TT-NOK TT-NOK ist offline
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AW: Wechsel & Wechselgerüchte 12/13

Hallo!

Zunächst sollte einmal definiert werden was Oberligaststärke für den Einzelnen bedeutet.
Stark positiv im vorderen Paarkreuz, ausgeglichen in der Mitte oder leicht negativ hinten?

Wenn wir uns auf ausgeglichen bis leicht negativ in der Mitte einigen, dann denke ich auch, dass dieses Ziel für jeden der jungen Spieler sehr schwer zu erreichen ist, aber wirklich unmöglich, "nie und nimmer"?

Diese Bilanz ist in einer der stärksten Oberligen Deutschlands (BW) mit 1950 Punkten spielbar - völlig illusorisch ?

Aber vielleicht sollten wir bei in der Beurteilungen des aktuellen Vorgehens der Tischtennisschule, auch nicht an der Aussage "Oberliga wir kommen", kleben.

Was ist denn, wenn einer oder mehrere der Jungs "nur" Badenliganiveau" erreicht?

Hat Niklashausen dann versagt?

Wie sehen für junge, einigermaßen talentierte Spieler der Region Ost denn die Alternativen aus, um die für sie mögliche maximale Stärke zu erreichen?

Immer wieder konnten die engagierten Betreuer der einzelnen Vereine in der Region in den letzten 10-20 Jahren Schüler-Spieler in der badischen und seltener in der baden-württembergischen Spitze etablieren.

Bis auf Michael Frey (der dafûr nach Neckarbischofsheim wechseln musste und fahren muss), hat keines dieser Talente (ich spreche nur von männlichen Jugendlichen) es geschafft im Jugendbereich oder gar bei den Erwachsenen mit den Konkurrenten aus den badischen oder württembergischen TT-Metropolen Schritt zu halten.

Warum ist das so?

Neben vielen individuellen Gründen fehlt ab einer bestimmten Spielstärke der regelmäßige Vergleich mit stärkeren Gegnern in Training und Wettkampf sowie die konsequente Trainingsarbeit.

Beides bietet Niklashausen an, wieweit die Jungs damit kommen liegt damit nun ganz an ihrem Talent und Trainingsfleiss und nicht mehr an den schlechteren Rahmenbedingungen.

Dennoch würde mich natürlich von den Kritikern interessieren, wie diese Spieler wie Jan und Luis konkret fördern würden, um ihr Potential auszuschöpfen.

Abschließend noch zwei Bemerkungen zum Geld:

Wen der Vergleich zur Musikschule stòrt muss nur zu den Trainerstunden beim Tennis schauen.

Und:

Betrachte ich die potentiellen Einnahmen (Schùler x Gebùhr) und setze dagegen den zeitlichen Aufwand (Training, Coaching der Mannschaftsspiele, Betreuung bei Turnieren, Organisation etc.), dann bleibt ein Stundenlohn, bei dem man sicherlich nicht mehr von Abkassieren reden kann.

Gruß

TT-NOK

Geändert von TT-NOK (28.05.2012 um 22:01 Uhr)
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