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Alt 30.05.2012, 15:28
Krischan Krischan ist offline
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Ja das dem "schmarozen" war dumm und unüberlegt von mir. Ich nehme das zurück.
Aber die Gefahr besteht vielleicht, dass die Lotterien ihre Zuschüsse verringern, wenn sie das Gefühl bekommen, dass der Vereinsbetrieb nur aus einer Richtung finanziert wird. Letztendlich ist es aber auch eure eigene Entscheidung. Es bleibt eben nicht viel übrig, wenn die Beiträge gerade so dazu ausreichen das Allernötigste zu finanzieren. Der Mindestbeitrag ist zumindest eine nette Argumentationshilfe und die LSB-Seiten finde ich sehr informativ, wenn man noch nicht lange in der Materie ist.
Mit der Jugendstruktur in Buch kenne ich mich nicht so aus (Generell wird Pankow doch als der am stärksten wachsende Bezirk angesehen, oder?). Wir haben in Friedrichshain das gegenteilige Problem, dass einem eher die Türen eingerannt werden. Den Start haben wir vor 3 Jahren gemacht, indem wir einfach Werbung in der Grundschule ausgehangen haben, zu der unsere Halle gehört und die Sportlehrer sollten mal darauf hinweisen. Wenn dann erst einmal eine kritische Masse erreicht ist, dann kommen anscheinend immer mehr Kinder (ist zumindest mein Eindruck - wahrscheinlich verhält es sich genauso mit Damen im Verein ).
Dinge die sich "eingebürgert" haben sind erfahrungsgemäß schwer abstellbar. Da sollte vielleicht einfach mal auf einer Versammlung drüber geredet werden.
Das "grosse Kopfschütteln" ist das Problem, welches ich in meinem vorherigen Post meinte. Da ist vielen abhanden gekommen, was die Begriffe "Vereinskultur", "Vereinleben", etc. ursprünglich bedeuteten (oder ich bin zu altmodisch). Das ist ein generelles Problem sehr vieler Vereine und vielleicht müssen sich auch die Vereine an die sich verändernde Gesellschaft anpassen. Man könnte den Beitrag auch auf 15€ im Monat erhöhen und dafür einem Hartz4-Empfänger ne nette Vierteltagsstelle anbieten. Dann wählt man ihn gleich noch zum Abteilungsleiter, Sport- und Kassenwart in Personalunion und schon sollte ein reibungsloser Betrieb möglich sein, wo sich niemand mehr großartig ehrenamtlich aufreiben muss. Einer steht sogar wieder in Lohn und Brot, da er sich gleich noch bei drei anderen Vereinen diese Stelle sichert und so Synergieffekte nutzen kann und eine Vollbeschäftigung hat. Die eigentlich Arbeit lässt er von 2 Buftis machen, die er beantragt und irgendwie genehmigt bekommen hat.
Verliert man durch einen bezahlten Verwalter eigentlich schon seinen Status als gemeinnütziger Verein? So lange wir nicht auf Gewinnmaximierung aus sind doch nicht, oder?

PS: siehe auch: http://vereinsknowhow.meinverein.de/...und-trends.cfm
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