Zitat:
Zitat von Biggie661
Mir hilft es, den Ball konsequent anzuschauen.
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Klingt etwas lapidar, wäre aber auch mein Tip, wenn ich mich kurz fassen könnte.
Sauber kontern geht nicht so nebenher, sondern erfordert meist volle Konzentration, auch auf den ganzen Bewegungsablauf. Ball angucken ist dafür die absolute Basis.
Das Problem, was du beschreibst, ist natürlich dann umso ausgeprägter, je mehr seitlicher Winkel im Bewegungsablauf durchlaufen wird. Also wer die Konterbewegung stark aus einer Drehbewegung des Oberarms mit dem Ellenbogengelenk als Drehpunkt macht, der durchläuft mit der Schlägerhand und dem Schläger einen großen Winkelbereich. Hier reichen also schon sehr kleine zeitliche Abweichungen, um eine große Streuung zu verursachen.
Wer aber eher aus einer Streckung des Ellenbogengelenks kontert und während des Bewegungsablaufes den Schlägerwinkel beibehält, der kann sich auch mal Timingfehler leisten, ohne dass es groß auffällt. Letztlich ist es meistens eine Mischform aus beiden beschriebenen Bewegungsabläufen.
Ich kontere eher wie zuletzt beschrieben und somit tritt das Problem bei mir wenig auf. Ich habe so das Schlägerblatt auch knapp unter Augenhöhe und bewege das Schlägerblatt nahezu auf meiner optischen Achse vor und zurück, das macht zielgenaues Kontern einfacher.
Gruß, Bow