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Alt 01.12.2003, 20:27
Uki Uki ist offline
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Uki ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Re: Darf zwischen der Einspielzeit und dem ersten Satz gecoacht werden?

Zitat:
Zitat von (O)SR
Vgl. Antwort eines ISR im WTTV:

Nach Pkt. B 4.3.1 der Internationalen TT-Regeln hat jeder Spieler das Recht, sich unmittelbar vor Spielbeginn ....

... bereits vom SRA des DTTB ausgelegt worden, es ist also bindend für alle SR national. Ich meine, dass es auch von der ITTF ausgelegt worden ist, sodaß dass es für alle ISR und IOSR ebenfalls bindend ist....

... aufgrund der "100 % Beweislage" "ad acta" gelegt werden....
Also es tut mir leid, aber das kann ich nicht so ganz stehen lassen.

1. Ob nun eine Meinung von einen BSR, ISR oder sogar einem GSR (Galaktischer Schiedsrichter) kommt hat für mich nicht den geringsten Einfluss auf ihre Richtigkeit.

2. So wie ein Spieler während eines Satzes kurz gecoacht werden kann, z.B. wenn er sich den Ball aus der Ecke der Box holt (ich weiß, das ist nicht erlaubt), so kann dies auch ohne weiteres beim Einspielen geschehen. Und dies ist in meinen Augen nicht verboten.

3. In keiner Regel steht, das die Einspielzeit nicht kurz unterbrochen werden kann.

4. Wieso sprichst Du von 100% Beweislage???
Für SR sind nur die internationalen TT-Regeln bindend. Irgendwelche Auslegungen irgendwelcher Ausschüsse haben doch keine rechtverbindliche Wirkung, sondern dienen allenfalls als Anhaltspunkt.
Ich entscheide immer entsprechend der jeweiligen Situation nach meinem besten Wissen und Gewissen auf Grundlage der TT-Regeln, und nicht weil irgendein anderer SR in einer (vielleicht) ähnlichen Situation so oder so entscheiden würde.
Außerdem:
Was nützen solche Regelauslegungen, wenn sie nicht allen SR zugänglich sind.
Und woher soll ich wissen, das diese nicht nur Deiner Fantasie entspringen, oder Du evtl. etwas falsch verstanden hast.
Ich will damit niemanden beleidigen, sondern gebe nur zu bedenken, das man mit Sprüchen wie "100% Beweislage etc." vorsichtig sein sollte, außer man hält sich für unfehlbar.
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