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Re: gut = erfolgreich?
Also in Brad Gilberts "Winning Ugly" geht es ja nicht, um irgendwelche schmutzigen Tricks zu gewinnen, sondern um die richtige, professionelle Einstellung zum Sport. Das fängt bei der richtigen Vobereitung, Ausrüstung usw. an und geht bis zu solchen Tips: nach hoch gewonnen Satz voll weiterzuspielen, um den Gegner keine Chance zu lassen ins Spiel zurückzukommen und den Gegner weiter zu demoralisieren (oder umgekehrt, nach hoch verlorenen Satz die Chance nützen zurückzuschlagen, weil sich der Gegner bereits etwas zu sicher fühlt).
Um wirklich langfristig erfolgreich zu sein bedarf es wohl dieser mentalen Stärke, nur mit Talent kann man es wahrscheinlich nicht schaffen, denn dazu gibt es zu viele Talente. Man braucht auch den notwendigen Ehrgeiz, um ganz oben reüsieren zu können (zB.: Thomas Muster wurde immer weniger Talent als Horst Skoff nachgesagt, dank beinhartem Trainings schaffte es aber er, kurze Zeit Nr. 1 im Tenniszirkus zu sein).
Wenn aber ein "Talent" - ohne diese "Professionalität" (bitte ich spreche nicht von Timo Boll!!!, sondern nur generell) - in Überform spielt und etwas Losglück hat, ist durchaus ein großer Titel drinnen - nur wird es an Nachhaltigkeit fehlen.
=> Ein guter Spieler dem es an Erfolgen fehlt bleibt ein Talent, der es nicht schaffte umzusetzen.
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