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Alt 16.06.2012, 15:53
andichen andichen ist offline
keep smiling ツ
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andichen ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Rund ums Kleben (Themensammlung): Nützliches, Wissenswertes usw.

Sodele, habe gerade einen Schläger "entbelagt" (), der vorher mit Normalkleber (Wir werden alle sterben...) geklebt worden ist. Das Ablösen ging, wie erwartet, einwandfrei. Zurück blieb eine dünne gummiartige Schicht auf dem Schwamm, die sich abrubbeln ließ. Leider war das wegen der dünnen Schichtdicke, die ja eigentlich gewollt ist, etwas müßig... Gibt es da evtl. ein Mittelchen, womit man das irgendwie beschleunigen kann?

Bei diesem Schwamm (DHS Memo 3) handelt es sich übrigens weniger um einen Schwamm, mehr um einen Gummi, da dieser nicht erkennbar porös ist. Das ist eigentlich insofern nicht schlecht, dass dort wirklich kaum was einziehen kann. Ihr ahnt nicht, womit ich diesen "Schwamm" schon malträtiert habe, mit Alkohol, Waschbenzin, Fleckentferner, Aqua v.50 und zuletzt noch Normalkleber. Das hat der alles gut überstanden, bin beeindruckt... Insofern kann ich diesen Belag für Klebeanfänger empfehlen, die erst mal probieren müssen...
Heute habe ich u.a. noch einen LKT Pro XT geklebt, wo der Normalkleber sozusagen gleich "eingezogen" ist. Bin mal gespannt, wie der sich nach dem Ablösen verhält bzw. ob dort eine Art Schicht zurückbleibt... Trotz etwas eingezogenem Kleber hat der Schwamm aber gut am Holz geklebt. Hauptsache, die Sache hält auch bis nach dem Spiel...

Noch mal was zum Thema Belagvorspannung: Habt ihr eine Idee, wie man diese am besten messen/dosieren kann, sodass man reproduzierbare/vergleichbare Ergebnisse bekommt? Bisher habe ich das so gehandhabt, dass ich den Belag spannungsfrei bzw. über eine Klebefolie auf einem Holz mit 157er Blattlänge (Donic Carbotec) zugeschnitten habe und es dann anschließend auf die 160er Länge, beispielsweise eines PG7 bzw. T2 gestreckt habe, also am Ende der Griffschale angesetzt, festgehalten und so gestreckt, dass der Belag mit der Oberkante des Schlägers abschließt. Das sollten also dann so ca. 3mm an Verlängerung sein. Um also ungefähr dieselbe Vorspannung auf dem Carbotec zu erreichen, müsste dort also der Belag ca. 3mm überstehen. Ist das so ungefähr ein guter Richtwert? Wieviel packt ihr da immer so an Vorspannung drauf?

Gibt es da evtl. auch Spezialmessgeräte für die Spannung, um diese vergleichen zu können? Mir würde an dieser Stelle ein Shore-Härte-Messgerät einfallen, das man eigentlich für die Elastomerprüfung verwendet, ist eben nur die Frage, wie sich das in Verbindung mit den Noppen verhält, wahrscheinlich müsste man genau eine Noppe treffen...
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