|
AW: Nachwuchs verlässt den Verein...
Ich bin klar gegen eine "Ausbildungsentschädigung", die Jugendlichen sollten dort Tischtennis spielen können, wo sie es wollen!
Stellt euch vor, von zwei Freunden will der eine wechseln und der aufnehmende ist bereit für diesen (weil er evtl. klar besser ist) zu bezahlen, der zweite darf aber nicht mitkommen, weil der Verein für den zweiten nicht zahlen will.
Im oben skizzierten Beispiel ist das einzig dramatische, dass mehrere Spieler gleichzeitig gewechselt sind, ansonsten ist dieser Vorgang doch rel. normal.
Wobei ich gestehen muss, dass ich als Abteilungsleiter ebenfalls zumindest einen Anruf vom aufnehmenden Verein erwarten würde. So mache ich es bei ortsinternen Wechseln sogar teilweise bei den Erwachsenen.
Ansonsten reden wir hier über ein Hobby, was gerade die Jugendlichen zum Spaß betreiben sollen um sie auch mal von der Playstation etc. wegzuholen. Wenn sie das gerne in einem anderen Verein machen wollen, dann ist das eben so.
Und dann muss man immer gucken, ob das eigene Angebot noch gut genug ist (und dabei ist nicht immer die Höhe der Liga entscheidend). In meinem Verein spielen wir zwar nicht so furchtbar hoch (7. Liga von unten), aber bisher ist nicht ein einziger bei uns ausgebildeter Spieler zu einem anderen Verein gewechselt. Natürlich gibt es immer welche, die aufhören oder aus beruflichen Gründen woanders aufschlagen.
Grund ist hier sicherlich die Stimmung und eine rel. junge Truppe.
|