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Zitat von the_TOCO
Da fragt man sich, ob du schon mal einen Belag in 1,8 gespielt hast...
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Na klar, deshalb schreibe ich ja meine Empfehlung dagegen. Wir müssen ja das Augenmerk auf die Durchführung aller Schlagarten mit ihren einzelnen Varianten legen. Und das geht nun mal nicht mit 1.5mm.
bei 1.8mm gib es sicherlich den Unterschied zum 1.5mm, indem bereits den Belag an sich spührt und nicht mehr das Holz.
Mittelharte Beläge in 1.8 oder höher und weiche Beläge in 1.8 sind empfehlenswert (habe ich auch weiter oben geschrieben).
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Ich kann jetzt leider nicht in aller Ausführlichkeit antworten - nur mal ein paar Punkte. Das Gewicht der Beläge und die Veränderung der Lastigkeit kann für junge Anfänger ein Problem sein. Dünnere und relativ gesehen härtere Beläge zwingen jeweils zu einem genaueren Balltreffpunkt und mehr Armzug und damit einem größeren Einfluss der durchgeführten Bewegung auf den resultierenden Ball. Dickere und weichere Beläge erschweren die Erlernung einer Technik die auf genauem Treffpunkt und dosierbaren Armzug basiert. Das Erlernen von Konterspiel/Schupf geht ebenfalls mit dünneren und/oder härteren Belägen besser. Nur mal so ohne Anspruch auf Vollständigkeit...
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Die Gewichtssache ist klar. In dem Punkt muss man unterscheiden bzgl. des Alters. Der Betraig bezog sich auf ein Kind von 10 Jahre und sie wird ja älter und nicht jünger. Bei und spielen Kinder ab 12 Jahren ausfwärts mit 2.0mm oder höher und das erfolgreich: fast alle können schon bereits im Spiel variieren mit Tempo, Spin und Kurzspiel.
Die unter 12 J spielen meist 1.8 bis 2.0. Wie gesagt: Kinder gewöhnen sich - wie in jedem anderen Bereich - auch an das Gewicht sehr schnell. Nicht zuletzt sollte man vergessen, dass ein richtiges Training mitunter aus Laufen, Koordinationsübungen, Liegestützen/weiteres Laufen als Strafe :-D und ggf. einer anderen Sportart zum aufwärmen bzw. als Belohnung stattfinden sollte (Fußball, Basketball, ...). Das alles zusammen (alleine bereits ein Basketballspiel) formt den Körpern unheimlich schnell. Deswegen würde ich das hohe Gewicht des Schlägers nicht derart negativ einschätzen.
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Das Erlernen von Konterspiel/Schupf geht ebenfalls mit dünneren und/oder härteren Belägen besser.
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Zumindest gilt das für Schupf. Aber sollen die Kinder, wenn es an andere Schlagarten geht, wieder das Material wechseln ?
Es ist nun mal so, dass ein großer Porzentsatz der Jugendabteilung offensich spielen will und es auch tut bspw. ab 12 Jahren. Das war in meinen beiden Verieinen so. Und man hat nun mal die größe Variablität mit weichen bis mittelharten Belägen (und elstischen Voll-Hölzern im ALL+ Bereich) die dicker sind als 1.5 und ggf al 1.8. Auf der anderen Seite habe ich nicht gesagt, das alle mit MAX. oder 2.2 spielen sollen. Die dicken für die talentierten Spieler, die 1.8 + 2.0/2.1 für den Rest.
Denn letztendlich geht es doch im offensiven modernen Spielen, um den Angriff und den sollte man auch mit Material schulen, der möglichst variable einsetzbar ist. Welches das ist, ahbe ich bereits geschrieben.
Was ich immer (auch heute noch) bearchte ist, dass Kinder mit den dünnen belägen immer schwierigkeiten haben mit einem variablen Spiel ihres (ggf. gleichaltirgen Gegenspielers. Da sie meist versuchen das Gelernte anzuwenden und selbst Variation reinbringen wollen, geht es meist schief mit dünnen belägen. mit den anderen klappt es hingegen deutlich besser.
Das ist das, was ich immer sehe.
Zum Schluß:
Was bringt es Kinder mit dünnen oder harten Belägen zu quälen um ihnen später nach Monaten / Jahren sagen zu müssen. Hey, in Meisterschaftsspielen spielt niemand mit 1.5mm (außer Senioren und technikfaule Freaks).
Für ein Allround-Spiel, das Kinder lernen sollten sind die defensiv aufgelegten 1.5mm nicht sonnvoll. Unserer Meinung nach lernen unsere Kinder mit 1.8 aufwärts und zwar erfolgreich durch die Varationen, die sie daduch beherscht zu lernen haben.