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Alt 06.12.2003, 02:30
Dieterkuhn Dieterkuhn ist offline
Nixkönner
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Dieterkuhn ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Re: Überspringen eines Paarkreuzes

@pinguin: bayern

@stanley: in bayern gibt es diese regel, ausserdem haben wir auch keine lpz sondern eine quotientenregelung

Zitat:
Zitat von Sundance2002
Hallo,
in der Wettspielordnung des BTTV steht, dass man kein Paarkreuz überspringen darf (nach der Vorrunde!). Angeblich gehen folgende Fälle nicht:

1. Spieler A spielt in der dritten Mannschaft an Position 3 ( hat dort nur 1 Spiel verloren!). Nun war er, nach der starken Vorrunde, als Nummer 6 der zweiten Mannschaft vorgesehen. Laut Spielgruppenleiter ist das aber nicht möglich, da er ja ein Paarkreuz überspringen würde (das Vordere der dritten Mannschaft).
Kommt mir komisch vor, da er ja eigentlich kein Paarkreuz überspringt, da er ja in einer ganz anderen Mannschaft jetzt spielen soll!

2. Spieler B spielt in der dritten Mannschaft vorne (positiv). Hat in der zweiten Mannschaft Hinten mehr als 3 mal ausgeholfen und ist dort noch ungeschlagen.
Nun war dieser für die Mitte der zweiten Mannschaft vorgesehen. Dessen Quotient aus seinen Einsätzen als Ersatzspieler in der zweiten Mannschaft ist um 1,3 besser als der beider Stammspieler in der Mitte. Auch dort ist es angeblich nicht möglich, dass der Spieler B zur RR in der Mitte der zweiten Mannschaft aufgestellt wird!!
=> darf nur Hinten aufgestellt werden!

Was ist das für eine Regel?
Gibt es eine Möglichkeit trotzdem beide Varianten durchzuführen??
zu 1:wenn du paarkreuz überspingen so definerst, das man es nur in der selben mannschaft machen kann, dann wäre diese regelung eigentlich recht selten zu gebrauchen. du musst viel mehr diesbezüglich deinen verein in zweiergruppen einteilen, die dann jeweils ein paarkreuz bilden. deswegen müsste der dreier wenn er in eine mannschaft höher gehen soll ein paarkreuz überspringen.

die beiden für die genannten fälle sind natürlich recht blöd für euch, und eigentlich scheint es so, als währe es eine blöde regel.
da ich die hintergründe nicht kenne, kann ich dir natürlich nicht 100% was dazu sagen, aber ich denke mir das ganze hat folgenden grund:
dadurch sollen einfach mauscheleien verhindert werden, die es früher, bevor die quotientenregelung eingetreten ist, öfters einmal gab.
nehmen wir mal an, die regelung gäbe es nicht (ich bin mir nicht sicher, dass das was ich jetzt schreibe 100% regelkonform ist, aber zumindest in den richtlinienen für mannschaftsaufstellungen habe ich nichts gefunden, was dem wiederspricht).
die 1.mannschaft eines vereines spielt gegen den abstieg, die zweite ist 3./4. in ihrer liga, hat weder nach oben noch nach unten probleme.
der einser, dreier und fünfer haben ausgegelichen, der zweier,vierer,sechser haben deutlich negativ.
so jetzt könnte sich die vereinsführung denken: der 2er und der 4er würden eigentlich, wenn sie ein paarkreuz weiterhinten spielen würde, ganz gut mithalten können. der 6er bringt sowieso nicht viel. also könnten wir doch den 1er der 2. mannschaft auf 2 in die 1. stellen. dann wäre der 2er und 4er jeweils ein paarkreuz weiter hinten, und könnten ausgeglich spielen, und was wegfällt ist der 6er der sowieso nicht viele spiele gewonnen hat.
(wie gesagt, ich weiss nicht, ob es in der wo noch eine regel gibt, die sowas sowieso verbietet)

übrigens, so weit ich weiss gibt es eine ausnahme von dieser regel, die euch aber nicht weiterhelfen wird. wenn zur rückrunde ein neuer spieler kommt, dann ist es möglich ein paarkreuz nach unten zu überspringen. z.b. der 4er hat ne schlechte bilanz und soll auf 6 gehen (bzw. muss von den quotienten her). jetzt kommt in der mannschaft ein neuer spieler hinzu, nun rutscht der alte 4er auf die position 7.
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"Nun, ich habe vor, sie [die Welt] zu erforschen, ohne sie vorher zu definieren!

Richard P. Feynman

Geändert von Dieterkuhn (06.12.2003 um 02:33 Uhr)
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