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AW: Fördermittel für die Sportart Tischtennis
Ich finde diese Zuspitzung auf die Formel 1/3 für 98 % nicht ganz angebracht. Wie bei jeder Statistik kommt es auf die Details an. Ich habe Claus Wagner so verstanden, dass es sich hierbei um die rein staatlichen Fördermittel handelt.
Viele Vereine erhalten aber auch von ihren Kommunen (also festgelegt vom Stadt- bzw. Gemeinderat) weitere direkte Fördermittel, teils als sog. Grundstockförderung (fixer Betrag pro Jahr für jedes Vereinsmitglied), teils auch als Zuschuss für bestimmte einzelne Projekte. Darüber hinaus gibt es oft auch eine indirekte Förderung z.B. dadurch, dass - so wie bei uns - die gemeindeeigene Schul-Turnhalle abends und an den Wochenenden den örtlichen Vereinen für ein Butterbrot überlassen wird (mir ist klar, dass das nicht überall so ist).
Und irgendwas muss natürlich auch von den Vereinen selbst kommen, sei es in Form von Mitgliedsbeiträgen, durch Sponsoren oder durch selbst organisierte Veranstaltungen (Grillfeste etc.), am besten ein Mix aus allen möglichen Quellen.
Dessen ungeachtet finde ich die Grundsatzrede von Claus Wagner als hervorragende Zusammenfassung der derzeitigen Situation. Aber bitte keine Zuspitzung auf die o.g. Formel, möge sie auch noch so prägnant sein! Die Wirklichkeit ist doch etwas komplizierter ...
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