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Zitat von Azadon
Ich meinte auch nicht zwingend, dass du gegen Leute aus deinem Verein spielst, sondern mal z.B. auf Turnieren gegen stärkere spielst
und das mit deren Einverständnis aufnimmst und auswertest oder in anderen Vereinen mal anfragst, ob sich da Möglichkeiten ergeben.
Persönlich finde ist beim Tischtennis nichts so wichtig, wie immer mit stärkeren Spielern zu trainieren / zu spielen bzw. wenn keine stärkeren Spieler da sind, dann sollte man wenigstens einen Trainer haben, der ein höheres Niveau an Spielverständnis hat, als man selber. Dieser Trainer sollte dann auch immerwieder explizit auf die vorhandenen Schwächen eingehen, da man sich sonst irgendwelchen Quatsch antrainiert, der so gegen bessere Spieler nicht funktioniert.
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Für sowas bräucht ich erst mal eine richtige Kamera plus Stativ. Im Moment stell ich einfach mein Handy in die Ecke (haben eine Bühne in der "Halle", die eigentlich ein Gemeindezentrum ist). Auf einem Turnier werde ich so schlecht was aufnehmen können und in anderen Vereinen (gibt in der unmittelbaren einen Verein, zu dem ich öfter mal gehe, da geht die Spielstärke bis zur Verbandsliga) gibt es keine Möglichkeit, mein Handy wo hinzustellen und dabei ein vernünftiges Bild zu bekommen..
Ich würde auch am liebsten zweimal oder dreimal die Woche mit jemand spielen, der klar besser ist. So könnte ich mich viel besser weiterentwickeln. Unser Verein hat allerdings gerade zwei Mannschaften und vielleicht 14 aktive Spieler. Davon sind gerade vier besser als ich und drei klar besser.
Die Möglichkeiten sind also nicht wirklich gegeben und ich nutze eben die Möglichkeit, ab und an mal in anderen Vereinen zu trainieren (vor allem aber gehe ich auf eigentlich jedes Turnier, was sich irgendwie anbietet, da gibt es viele Spiele und vor allem viele verschiedene Spieler(-typen), die für die Erfahrung doch ziemlich wichtig sind, finde ich.
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Zitat von Azadon
Ein einfaches Beispiel: Nur, weil lange Aufschläge mit Schnitt nicht von deinen Gegnern angegriffen und dir um die Ohren gehauen werden, heißt das nicht, dass die Aufschläge gut sind; vielmehr will ich damit sagen, dass man zukunftsorientiert trainieren sollte und immer im Hinterkopf haben sollte, welches Ziel man erreichen will.
Auch in der eigenen Spielklasse macht es unter Umständen schon Sinn, sich ein Spielsystem anzueignen, das auch später noch effektiv bleibt.
Was ich damit sagen will: Wenn man von Anfang an schon gute Aufschläge spielt und immer bestrebt ist, diese kurz zu spielen, so ist es irgendwann nur noch eine Frage der Ausführung und keine komplette Umstellung, denn wenn du beispielsweise zur Zeit nur lange Aufschläge spielst bzw der Meinung bist, dass deine kurzen Aufschläge kurz sind, obwohl sie nicht einmal 2x aufkommen, dann wird die Umstellung schwieriger.
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Ich beherrsche auch ein paar zumindest etwas kürzere Aufschläge. Da mein Trainigspartner dort allerdings recht gut flippen kann und die längeren Aufschläge nicht wirklich angreift, benutze ich die eben überwiegend. Wenn jemand jeden Aufschlag von mir bis auf Tischhöhe runterlässt und einen gefährlichen Topspin zieht, bevorzuge ich natürlich kürzere Aufschläge.
Gerade kürzere Aufschläge habe ich auch trainiert, allerdings seit dieser Umstellung (ist jetzt vielleicht vier Wochen her) muss ich da nochmal neu ansetzen. Teilweise bleiben sie auch auf dem Tisch, da kann ich mich nicht beklagen. Zweimal aufkommen mit genug Schnitt bekomm ich da schon noch hin
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Zitat von Azadon
Ganz wichtig: Sicherheit.
Der Ball muss auf den Tisch, mehr zählt grob gesagt ersteinmal nicht.
Selbst wenn du es schaffst, 1mio Umdrehungen pro Minute in den Ball zu bekommen, solange er nicht auf der gegnerischen Hälfte landet, machst du keine Punkte.
Soll heißen, dass man lieber erstmal als Ziel haben sollte mit einer sauberen Technik 20, 30, 40 oder 50 TS auf Block spielen zu können, als irgendwie mal 1 oder 2 Granaten rauszuhauen.
Wenn du keinen aggressiven TS auf US kannst, dann bereite doch erstmal einen harten TS mit einem weichen, effetvollen TS vor.
Wenn dir die Hälfte der Bälle im Netz hängen bleibt, weil du mehr über den Ball gehst, als für US notwendig ist, dann bringt es nicht viel, wenn dann mal einer von 10 kommt.
Ganz vereinfacht gesagt:
TS auf Block / leere Bälle -> bei sicherer Beherrschung der Technik kann man schon mit Dampf in den Ball gehen, schön über den Ball. Das sind die Bälle, die man für den Punktgewinn nutzen sollte/muss.
TS auf US -> lieber erst den US "überwinden", um dann auf den Blockball nachzuspielen. Direkte Punktgewinne gerne mitnehmen, sich aber selbst mehr daran motivieren, wenn man einen Blockball gefährlich nachgespielt hat.
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Mit einer sichereren Tpspinvariante bin ich meist nur in Punktspielen unterwegs, da ich das Training öfter nutze, um eben risikoreichere Schläge etwas auszutesten. Allerdings würde ich jetzt auch nicht sagen, dass ich bei den "ungefährlicheren" Topspins keinen Bedarf hätte

Am schwierigsten bei langsameren Topspin aus Unterschnitt finde ich es, die Bälle flach zu halten. Wenn ich mir Zeit lasse und eben darauf achte, vor allem am Ball "hoch zu ziehen" und somit den Schnitt rauszunehmen und selbst welchen zu erzeugen, dann finde ich es schwer, dass die Bälle nicht zu hoch über das Netz fliegen, da sie ja nicht mehr so schnell sind. Wenn die zu hoch sind gibt es natürlich genug Leute, die diese Bälle spätestens nach dem ersten Satz dann trotzdem gefährlich blocken/kontern. Das muss ich auf jeden Fall üben
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Zitat von Azadon
Zu hohen Aufschläge entstehen, wenn der Ball zu hoch über dem Tisch gespielt werden. Der Ball fällt automatisch tiefer und springt hoch vom Tisch ab, einfache Physik.
Die andere Möglichkeit, warum ein Aufschlag zu hoch wird, ist, wenn man denn Ball zwar flach über Tischniveau spielt, den Ball aber selbst wieder so hoch springen lässt, dass im Endeffekt das selbe Problem entsteht: Der Ball kommt aus einer zu hohen Höhe auf den Tisch auf und springt durch die vorhandene Energie wieder zu hoch ab.
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Das Prinzip der Aufschläge habe ich auch verstanden, muss eben weiter darauf achten und die Aufschläge mit meiner neuen "Beinkonstellation" immer weiter trainieren. Ein Aufschlag gelingt eben nicht nur durch Wissen

Ich werde jetzt erst mal darauf achten, dass sie etwas flacher kommen, dann möglichst effektiv zwischen kurz-lang, Vorhand-Rückhand-Platzierung (oder auch Mitte) und zum Schluss eben auch mit Schnitt variieren.
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Zitat von Azadon
Um einen leeren Ball zu spielen, sollte der selbe Bewegungsablauf beibehalten werden, jedoch mit einem anderen Balltreffpunkt. Während man beim US Aufschlag den Ball möglichst an der Schlägerspitze treffen sollte, da man dann einen größeren Hebel hat, so muss es das Ziel sein, für einen leeren Aufschlag den Ball möglichst nah am Griff zu treffen. Zudem "schiebt" man den Ball mehr oder weniger nur rüber, ohne, dass man es dem Gegner ersichtlich macht.
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Also ist das vor allem eben Übungssache um sich den bestmöglichen Balltreffpunkt anzueignen und eben weiter zu trainieren. Den muss ich dann erst mal finden und dann versuchen, wie ich den am besten aus der Bewegung heraus spielen kann. Hoffentlich hab ich so einen Aufschlag bis nächste Saison drauf

Bis dahin erwartet mich ja aber auch nochmal ein Trainingslager in Grenzau, da kann man sowas bestimmt auch mal lernen oder zumindest mal nachfragen
Auch hier nochmal vielen Dank für deine Anregungen und Antworten. Kann eigentlich alles gebrauchen

Mal sehen, wie weit es noch geht in den nächsten Jahren..