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AW: Technikexperiment Vol.1
also... ich habe nun seit dem 01.01.2009 das Schlager carbon gespielt. ich habe damals ca 20 Hölzer getestet auf der Suche nach dem schnellsten Material. beim Schlager bin ich angelangt.
gestern habe ich aus Langeweile mein yinhe t-10 mit nem t64 auf der Rückhand und nem alten Nimbus aus der Vorhand beklebt. wollte nur sicher gehen, dass es immernoch nichts für mich ist und es dann verkaufen.
die Rückhandtechnik, die ich mir durch den chinabelag angeeignet hab - pressblock an der Platte - funktioniert nahezu perfekt. günstig liegende Bälle kommen in einem unnormalen Tempo. ich dachte die ganze Zeit, es läge an den Belägen oder meiner Technik, dass ich hohe Bälle nicht töten kann.
nun habe ich eine andere Theorie:
wenn ich mich aufrege, lass ich den Schläger des Öfteren aus ca 10-20cm auf die Platte fallen. da die carboneinlagen des Schlagers und auch das verwendete Holz sehr hart und spröde ist, halte ich es für möglich, dass die Fasern innerhalb des Holzes gebrochen sind und Minderung des Kontaktes der Materialien estehen könnte. mikrorisse, die die Dämpfung beim balltreffpunkt begünstigen und die Geschwindigkeit so herausnehmen. mein zweites Schlager ist viel schneller... und das t-10 ist ne BOMBE!
die Technik passt zu dem schnellen Material sehr viel besser, als zu dem "handbremsenzeug". es lag tatsächlich nicht am chinabelag, sondern an dem Holz! mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. beim ersten Training erscheint ja immer alles neue toll...
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Schupfen ist Mitleid.
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