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Re: Verbandsliga Gr. 2
aj-/-bbe- Metelen. Heiko Fislage hat Recht behalten: 9:6 hatte der Teamsprecher des Tischtennis-Verbandsligisten Anfang der vergangenen Woche im Gespräch mit dem Tageblatt für den Kreis Steinfurt getippt. Seine Prognose für das Spitzenspiel der Verbandsliga am Samstagabend zwischen dem TTV Metelen und dem TB Burgsteinfurt stimmt auf den Punkt. Nach neun Spieltagen steht sein Team damit weiterhin ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze.
Rund 250 Zuschauer kamen am Samstag in der Metelener Sporthalle an der Ochtruper Straße zum großen Kreisderby und sorgten für eine lautstarke Kulisse. Die Tagesform sprach an diesem Abend eindeutig für die Heimmannschaft, die von Position eins bis sechs punkten konnte, während auf Seiten des Turnerbundes überraschend Mark Beuing und Andreas Langehaneberg ohne Einzelerfolg blieben.
Den besseren Start und damit auch einen Grundstein für den Erfolg legte der TTV in den Eingangsdoppeln. Überraschend war, dass die Gastgeber durch Maurizio Agresti und Tim Robert (11:4, 8:11, 6:11, 15:13 und 11:8) gegen Sascha und Mark Beuing punkten konnten, während die Gebrüder Fislage gegen Bäumer/Langehaneberg im dritten Doppel in fünf Sätzen unterlagen. Zusammen mit dem eingeplanten Erfolg von Waterkamp/Rottmann (3:0) ging der TTV mit einem 2:1 in die nachfolgenden Einzel. Und hier zeigte sich einmal mehr, welch wertvolle Verstärkung Maurizio Agresti für den TTV ist. Sowohl gegen Mark Beuing als auch im Spitzenspiel gegen dessen Bruder Sascha (13:11, 5:11, 11:13, 11:7 und 14:12) überzeugte die Nummer eins im TTV-Dress durch spielerisches Können und vor allem Nervenstärke. Entscheidend für unseren Erfolg war aber der Sieg von Stefan Fislage im ersten Durchgang über Andreas Langehaneberg und der überraschend glatte Dreisatzsieg von Tim Robert gegen Mark Beuing zum 8:3 im zweiten Durchgang, so der zufriedene Mannschaftsführer Heiko Fislage nach der Partie. Dass er und auch Hendrik Waterkamp, nachdem sie im ersten Durchgang souverän punkten konnten, beim Stande von 8:3 zweimal die Chance auf einen höheren Erfolg nicht nutzen konnten, tat am Ende nicht weh. Den Schlusspunkt zum vielumjubelten 9:6-Heimerfolg in diesem Spitzenspiel setzte dann Kolja Rotmann mit einem klaren Viersatzerfolg über Langehaneberg.
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Einmal Bueraner, immer Bueraner
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